logoDIDACT – Schulserver Allgemein

logoDIDACT ist eine Software, die alles in einer Komplettlösung integriert, was eine Schule für den Betrieb ihres EDV-Netzwerkes benötigt.

Keine andere Lösung hat einen derart großen Funktionsumfang und bleibt trotzdem kinderleicht zu bedienen. Auf der Serverseite beinhaltet der logoDIDACT-Schulserver sowohl das Serverbetriebssystem, als auch sämtliche Systemdienste wie Firewall, Proxy, Webfilter, Jugendschutz, Backup, Virenschutz und Serverdienste wie VPN, Mail, File, Druck, Radius und WLAN.

Für Kunden, betreuende Systemhäuser und Sachaufwandsträger bietet die Komplettlösung mit logoDIDACT folgende konkreten Vorteile:

  • keine Fremdsoftware notwendig, d. h. Kostenersparnis
  • keine Abhängigkeit von mehreren Einzelprodukten verschiedener Hersteller, d. h. Klarheit bei der Frage der Zuständigkeit und Support
    für das gesamte Produkt von A bis Z
  • optimal aufeinander abgestimmte Module und Funktionen, d. h. höhere Stabilität und Zuverlässigkeit im Betrieb
  • optimal integriertes LD Deploy, d. h. weniger Aufwand und Vermeidung von Fehlern
  • einfachere und schnellere Installation des gesamten Servers durch EDV-Betreuer, d. h. Kostenersparnis
  • durchgängige Softwarepflege und einfache Aktualisierung des Gesamtsystems, d. h. Kostenersparnis und Sicherheit
  • keine Abhängigkeit von Fremdsoftware auf die man keinen Einfluss hat, d. h. schnellere Fehlerbehebung bei Problemen möglich
  • klares Konzept für Weiterentwicklung und Softwarepflege, d. h. Planungssicherheit
  • Keine andere Schulserverlösung hat einen derart großen Funktionsumfang
  • Der Grad der Automatisierung von Prozessen ist maximal (Schleifenerkennung, DHCP-Erkennung, Datensicherung, Virensignaturupdates, usw.)
  • Selbstheilende Arbeitsstationen mit LD Protect, d. h. die Rechner starten ohne Verzögerung
  • Optimal integriertes LD Deploy für paketbasierte Softwareverteilung
  • Vollkommen automatisierte Softwarepflege über Updateserver
  • Abbildung eines Microsoft-Key-Management-Servers für Windows und Office
  • Integrierte MDM-Lösung LD Mobile
  • Integrierter WLAN-Controller
  • Monitoring-Infrastruktur für Schulträger, Rechenzentren und Partner
  • Groupware integriert / powered by Kopano

Nein, nicht zwangsläufig, Linux bezieht sich auf die Serverseite. An den Arbeitsstationen läuft in den meisten Fällen Windows 10. Sie können alternativ auch Linux als Betriebssystem nutzen.

Nein, der logoDIDACT-Schulserver ist eine Komplettlösung und die Software installiert und konfiguriert das gesamte Linux-Serverbetriebssystem inklusive aller Serverdienste und Module.

Nein, denn die gesamte Steuerung des Servers und sämtliche Aufgaben für den Betrieb lassen sich über die graphische Oberfläche, der LD Console, oder über die Weboberfläche ITB-Interface von einer Arbeitsstation aus, erledigen.

Übrigens: Auch das Apple Betriebssystem iOS geht ebenfalls auf einen UNIX-Kern zurück.

Seit Einführung von logoDIDACT 2.0 im Januar 2016 hat sich logoDIDACT nicht nur gewandelt, sondern rasant weiterentwickelt. Neben der Technologie der Virtualisierung und dem modularen Aufbau wurde gleichzeitig das Konfigurations-Managementsystem Puppet eingeführt. Der Funktionsumfang und die Anzahl der zur Verfügung stehenden Module ist seither ebenfalls stark gestiegen. Gewachsen sind auch die Anforderungen und die Erwartungshaltung der Kunden, was die Verfügbarkeit der Systeme und den Support anbelangt. Während die Lösung aus Kundensicht immer umfangreicher wird und trotzdem einfach bleibt, steigt die Komplexität „im Inneren“ stetig. In dieser Hinsicht sind auch die Anforderungen an diejenigen gestiegen, die das System auf Serverseite administrieren. Seit dem 01.01.2019 ist deshalb der Bezug von Lizenzen und die Installation von logoDIDACT ausschließlich über SBE oder qualifizierte und zertifizierte logoDIDACT-Partner möglich.

Die Beschreibung der Serverinstallation ist im Handbuch Schritt für Schritt beschrieben. Der Installer steht im Downloadbereich unter www.sbe.de zur Verfügung. Die Lizenzkeys erhalten Sie aus dem Lizenzvertrieb.

Die Installation Ihres Schulservers übernimmt SBE bzw. ein zertifizierter logoDIDACT-Partner in Ihrer Nähe.

  • Höhere Sicherheit

    Grundsätzlich ist bei einem Windows-Server die Gefahr eines Befalls durch Viren, Würmer oder Trojaner viel höher als beim logoDIDACT-Server.
    Das Risiko beim Windows-Server kommt vor allem auch dadurch, dass über die graphische Oberfläche von Windows viele EDV-Betreuer direkt am Server arbeiten und z.B. im Internet surfen. Weiterhin verleitet die bekannte Windows-Oberfläche viele EDV-Betreuer dazu, dort Software zu installieren und auszutesten und generell Aktionen durchzuführen.
    Alle diese Risiken gibt es beim logoDIDACT-Server nicht und am Server direkt steht bewusst keine graphische Oberfläche zur Verfügung.

  • Höhere Zuverlässigkeit und Stabilität

    Leider ist es bei einem Windows-Server in der Praxis so, dass Updates in der Regel einen Neustart des Servers erfordern, was die Systempflege erschwert.
    Weiterhin muss ein Windows-Server auch in seiner normalen Betriebsphase regelmäßig aus unbekannten Gründen neu gestartet werden, damit wieder alle Dienste funktionieren. Das ist keine Basis für einen zuverlässigen und stabilen Betrieb.
    Bei logoDIDACT erfordern die Softwareupdates vom ldUpdate-Server keinen Neustart und auch im laufenden Betrieb sind Neustarts nicht notwendig, so dass die Server in der Regel über Jahre hinweg durchlaufen.

  • Einfachere Wartung und geringere Kosten bei der Softwarepflege

    Ein Grundkonzept von logoDIDACT ist die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Bereitstellung eines Updateservers über den der Schulserver durchgehend aktuell gehalten werden kann. Es gibt keine Versionssprünge, wie z.B. bei einer Windows-Server-Plattform, sondern einen Befehl „ldupdate“, der den Server komplett aktualisiert und damit enorme Kosten einspart.

    Die Plattform Windows-Server bietet keinen durchgehenden Updatevorgang an und in der Praxis bedeutet jeder Versionswechsel faktisch eine Neuinstallation mit erheblichen Kosten.
    Die Softwarepflege bei logoDIDACT verteilt sich kontinuierlich auf die Laufzeit und ist pro Jahr fest kalkulier- und damit planbar.
    Die Kosten für den Installationsaufwand entfallen komplett.

  • Bessere Leistung und weniger Ressourcenbedarf

    Viele Verbesserungen von Komponenten oder Modulen sind in logoDIDACT nur dadurch möglich, dass die Umgebung auf Betriebssystemebene am Server dafür geschaffen wurde.

    Durch die dezentrale Image-Verteilung von LD Deploy können die Inhalte mit maximaler Netzwerkgeschwindigkeit lokal verteilt werden.

    Geschwindigkeitssteigerungen sind auch dadurch machbar, dass mehrere Netzwerkkarten vom Serverbetriebssystem zu einer logischen Karte zusammengefasst werden (Bonding), wie das bei logoDIDACT problemlos der Fall ist.

  • Datensicherheit

Der größte Vorteil von logoDIDACT gegenüber cloudbasierten Schulservern liegt darin, dass Ihre Daten auf einem lokalen Schulserver liegen statt irgendwo in einer Cloud. Sie haben die Datenhoheit.

  • Zugriffssicherheit

Wenn das Internet der Schule gestört ist, haben Sie keinen Zugriff auf Ihren Schulserver.

  • Kostenersparnis

Speicherplatz in der Cloud kostet  Geld. Auf den ersten Blick mag der Cloudserver günstig(er) erscheinen, durch die monatlichen Mietkosten kann aber auch ein Cloudserver zu einer teuren Angelegenheit werden.

  • Zeitersparnis

Der Upload und Download von Dateien über den lokalen Datenverkehr geht schneller. Im Prinzip gibt es im lokalen Netzwerk keine Ladezeit. Beim Cloudserver müssen Sie abhängig von der Qualität Ihrer Internet-Anbindung Wartezeit in Kauf nehmen.

logoDIDACT – Lizensierung, Softwarepflege & Monitoring

Die Lizenzierung von logoDIDACT basiert auf dem Client/Server-Modell, d.h. es gibt eine Serverlizenz und eine Clientlizenz.
Die Lizenzierung erfolgt dabei über einen Lizenzkey, d.h. eine Datei, die am logoDIDACT-Server eingespielt wird.
Die minimale Lizenzierung besteht dabei aus: 1 x Serverlizenz und 5 x Clientlizenz.
Clientlizenzen können nur in 5er Lizenzpaketen erweitert werden.

Lizenzen benötigen Sie für Arbeitsplätze (PCs oder Notebooks), wenn Sie diese mit LD Deploy betreiben oder auch die didaktischen Module von logoDIDACT nutzen.
Keine Clientlizenzen benötigen Sie für Computer, die nur die verschiedenen Web-, Datei- und Anmeldedienste des logoDIDACT-Servers nutzen.

Dazu gehören:

  • Anmeldedienst an der Domäne
  • Zugriff auf Web-Dienste wie Moodle, Raumbuchungssystem MRBS, Webmail, ITB Interface, Drupal und Jugendschutzfilter
  • Zugriff auf Druck- und Dateidienste
  • Zugriff über WLAN-Hot-Spot

Beispiele:

  • private Notebooks von Lehrern/Lehrerinnen
  • alte PCs, die nur über den Webfilter des Servers ins Internet kommen sollen
  • Geräte wie Smartphones oder Handys, die per WLAN ins Internet kommen (falls man das überhaupt zulassen möchte)

Ein Grundkonzept der Komplettlösung ist eine durchgängige Verbesserung und Weiterentwicklung aller bestehenden Softwarebausteine.
Dazu zählt nicht nur die Behebung von Fehlern oder die Bereitstellung von Verbesserungen, sondern auch die Ergänzung um neue Funktionen und Module.
Diese kleinen und größeren Anpassungen, Fehlerbehebungen, Verbesserungen und Erweiterungen werden über eine aktive Softwarepflege und einen Updateserver zur Verfügung gestellt.
Der logoDIDACT-Schulserver entwickelt sich dabei kontinuierlich ohne Versionssprünge weiter und lässt sich über die Softwarepflege leicht auf einem aktuellen Stand halten.

Über die Softwarepflege werden durch SBE sowohl für den Server mit seinen verschiedenen Diensten als auch für die speziellen Komponenten auf der Arbeitsstationsseite Aktualisierungen bereitgestellt.

Die Softwarepflege umfasst dabei:

  • Bereitstellung von Updates und Upgrades
  • Bereitstellung von Releases (neuen Versionen)
  • Support per Telefon, Fax, Email und Internet-Forum

Die Softwarepflege umfasst nicht die INSTALLATION von Updates, Upgrades und Releases von logoDIDACT.
Die Softwarepflege umfasst auch in keiner Weise die Betriebssysteme auf Arbeitsstationen oder darauf installierte Anwenderprogramme.

Jede Neulizenz oder Updatelizenz von logoDIDACT beinhaltet 12 Monate Softwarepflege. Dies gilt sowohl für die Serverlizenz als auch die Clientlizenzen.
Wenn die Softwarepflege gegen Ende der Laufzeit verlängert wird, dann wird dieser Vorgang als Erneuerung (Renewal) der Softwarepflege bezeichnet.
Der Vorteil liegt in planbaren und moderaten Kosten in Höhe von 20 % des aktuellen Preises für eine Neulizenz.

Die Softwarepflege kann nur direkt bei SBE oder über Ihren logoDIDACT Partner bestellt und verlängert werden.

Wird die Softwarepflege nicht durchgängig fortgesetzt sondern unterbrochen, kann diese selbstverständlich jeder Zeit wieder aufgenommen bzw. eingesetzt werden. Die Kosten für die Aktualisierung der Softwarepflege innerhalb der ersten 24 Monate nach Unterbrechung belaufen sich auf max. 60 % des aktuellen Preises einer Neulizenz. Für eine spätere Wiedereinsetzung wird ein Rabatt von 10 % auf den aktuellen Preis einer Neulizenz gewährt.

Softwarepflege beim Modul LD Mobile enthält außerdem Zertifikate, die für eine einwandfreie Nutzung der App-Verteilung nötig sind.

Eine durchgängig aktive Softwarepflege bietet viele Vorteile:

  • Server/Schule bleibt auf dem neuesten Stand
  • Sicherheit bleibt kontinuierlich gewahrt (Lücken werden geschlossen, Fehler behoben, Hotfixes bereitgestellt)
  • Sie erhalten Verbesserungen, Patches, Hotfixes, Updates, Upgrades und neue Funktionen und Module
  • Support per Telefon/Fax/Email und Internet-Forum
  • Die Kosten für die Softwarepflege sind moderat und planbar (die kontinuierliche Pflege ist deutlich günstiger, als ein Neueinstieg)
  • keine Fremdsoftware (Systemsoftware) notwendig
  • Schule/Schulträger spart Zeit und Kosten, weil neue Module die Arbeit erleichtern und neue Lösungen zur Verfügung gestellt werden
  • Minimierung der Kosten durch kontinuierlichen Updateprozess
  • beinhaltet die Pflege von Virensignaturen und Jugendschutzfilter
  • Informationen per logoDIDACT-Newsletter

Wie wichtig und vorteilhaft eine durchgängige Softwarepflege ist, zeigen nicht nur die langfristig geplanten neuen Module, sondern auch die aus dem Bedarf heraus entwickelten Lösungen, wie z.B. die MDM-Lösung LD Mobile.

  • Durchgängige Überwachung des logoDIDACT-Servers und seiner Dienste (Backup, Virenscanner, Plattenbelegung, RAID, USV, Schleifenerkennung, Rogue-DHCP-Server-Erkennung usw.)
  • Erweiterter Support mit Remoteeinwahl
  • Installation von Updates, Upgrades und Releases (Patches & Minor-Updates)
  • Telefonische oder schriftliche Benachrichtigung bei Störung (E-Mail/Fax)

Über Remote-Wartungsdienste lassen sich mehr als 95 % aller Arbeiten und Probleme per Fernwartung beseitigen bzw. bereits im Vorfeld erkennen, so dass es erst gar nicht zu größeren Problemen kommt, die einen Vor-Ort-Einsatz nötig machen.

logoDIDACT – Server-Hardware & Installation

Die Dimensionierung der Server-Hardware für den logoDIDACT Server hängt entscheidend von der Größe des Netzwerkes bzw. der Anzahl an Arbeitsstationen ab, die angeschlossen werden.

Mindestvoraussetzungen:

  • 8-Kern CPU (echte Kerne)
  • 32 GB RAM
  • 10 K SAS Platten
  • 1,8 TB Netto-Festplattenkapazität
  • 2 x 1 GigaBit Netzwerkschnittstellen
  • Hardware RAID-Controller mit 2 GB Write-Cache

Die Anforderungen an die Server-Hardware sind unter der neuen Version von logoDIDACT deutlich höher, was sowohl mit der Architektur des Systems und den sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten (Virtuelle Maschinen LXC/KVM) zusammenhängt, als auch dem deutlich größeren Funktionsumfang. Auch die stetig steigende Anzahl an Geräten an den Schulen, die auf die Dienste des Servers zugreifen, erfordert mehr Ressourcen auf Serverseite.

Dieser Trend der vergangenen Jahre wird sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Die Anforderungen der Schulen im Hinblick auf die Verfügbarkeit und Performance des Servers werden durch eine intensivere Nutzung weiter wachsen.

Die Hardware sollte bzw. muss deshalb so ausgelegt sein, dass eine Aufrüstung während eines Nutzungszeitraums von mindestens 5 Jahren vermieden werden kann. Erweiterungen während der Betriebsphase sollten aber jeder Zeit trotzdem möglich sein.

Grundsätzlich sollte der Server ein Gerät sein, das auch tatsächlich für den Serverbetrieb geeignet ist. Mainboard, Festplatten, Netzteil und andere Komponenten müssen für den Dauerbetrieb ausgelegt sein.

Mindestvoraussetzungen:

  • 8-Kern CPU (echte Kerne)
  • 32 GB RAM
  • 10 K SAS Platten
  • 1,2 TB Netto-Festplattenkapazität
  • 2 x 1 GigaBit Netzwerkschnittstellen
  • Hardware RAID-Controller mit 2 GB Write-Cache

Zusätzlich empfehlen wir:

  • Redundantes Netzteil
  • Mehrstufiges Backup
  • iLo, iRMC, iDRAC, iLOM oder vergleichbares

Empfohlene Ausstattung (Einrichtung ab 150 PCs):

  • 2 CPUs
  • 10 Gbit Netzwerkschnittstelle
  • 64 GB RAM oder mehr (je nach Triple- oder Quad-Channel-Support des Servers)
  • weitere Festplatten zur Geschwindigkeitssteigerung

Empfohlene Ausstattung (Einrichtung ab 300 und mehr PCs):

  • 2 Intel-Prozessoren Intel Xeon CPU 12-Core
  • 64 GB RAM oder mehr (je nach Triple- oder Quad-Channel-Support des Servers)
  • 10 oder 15K SAS-Festplatten (z.B. 5 x 900 GB im RAID 5)
  • NAS zur Datensicherung
  • Dual 10Gbit SFP+ Adapter

Ja, Referenzmaschinen, die die oben genannten Bedingungen erfüllen sind zum Beispiel:

  • HPE ProLiant ML350 Gen10 mit Smart Array Controller P408i-a
  • HPE ProLiant DL380 Gen10 mit Smart Array Controller P408i-a
  • Fujitsu PY RX2540 M2 mit PRAID EP400i

Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Geräte keine Werbung für eine bestimmte Marke machen sollen, sondern primär als Richtlinie für die Dimensionierung und Performance der Serverhardware dienen.

Informationen zu geeigneten Servern erhalten Sie von Ihrem logoDIDACT-Partner oder von SBE direkt.

Ebenfalls Bestandteil und fest zu jedem Server gehörend ist eine USV, die den Server vor Überspannung schützt und bei längerem Stromausfall geregelt herunterfährt.

Der logoDIDACT Server beinhaltet Software-Komponenten und Treiber, die erfahrungsgemäß mit USVs des Herstellers APC (Schneider Electric) zuverlässig funktionieren. Für die folgenden Modelle ist ein reibungsloser Betrieb gewährleistet:

  • APC Smart-UPS X 750 Rack/Tower LCD
  • APC Smart-UPS 750 LCD – USV Rack
  • APC Smart-UPS 1000 LCD – USV Rack

Auch ein Router muss gewissen technischen Anforderungen im Hinblick auf Konnektivität, Zuverlässigkeit und technischer Spezifikation erfüllen. Die folgenden Modelle haben wir dabei flächendeckend im Einsatz:

  • DrayTek Vigor 2760
  • DrayTek Vigor 2860

logoDIDACT – Client-Hardware & Software

Mindestvoraussetzungen:

  • PXE-Netzwerkkarte
  • 128 GB Festplatte (davon müssen ~50% für den Cache reserviert werden)
  • 2 GB
  • Prozessor Pentium G (oder vergleichbar)

Dringend empfohlen:

  • 256 GB SSD (davon müssen ~50% für den Cache reserviert werden)
  • 4 GB
  • Intel Core i3 (oder vergleichbar) und höher

PXE steht für „Preboot eXecution Environment“ und ist eine Spezifikation von Netzwerkkarten, die es ermöglicht, dass der Rechner aus dem Netzwerk startet. PXE ist seit mehr als 10 Jahren ein Standard und sämtliche Markengeräte (Fujitsu-Siemens, IBM, HP, Compaq, Dell, Acer usw.) beherrschen diesen Standard, auch wenn der Begriff „PXE“ selten in Datenblättern auftaucht.
PXE-Netzwerkkarten gibt es als gesteckte Karte oder onboard auf PCs und in Notebooks.
Generell bieten die meisten am Markt erhältlichen Computer und Notebooks mit einer onboard-Netzwerkkarte auch PXE.

Wenn sich die Netzwerkkarte auf dem Mainboard Ihres Computers befindet, dann sollte im BIOS eine Option zu finden sein, über die Sie die Netzwerkkarte aktivieren oder deaktivieren und eventuell auch eine weitere Option, in der Sie das Bootrom aktivieren oder deaktivieren können.
Grundsätzlich muss eine Option „Boot from LAN“ oder ähnlich im Bereich der Bootreihenfolge vorhanden sein.
Es ist auch möglich, dass die Geräte in der Bootreihenfolge namentlich dargestellt werden.
PXE-Netzwerkkarten erscheinen dann oft als „Boot Agent“ oder „IBA …“ (Intel Boot Agent), „MBA…“ (Managed Boot Agent) oder ähnlich.
Mehr Informationen finden Sie im Handbuch des Computers oder des Mainboards. Bei gesteckten Netzwerkkarten müssen Sie sowohl die Bootreihenfolgen im BIOS des Computers entsprechend ändern, als auch eventuell notwendige Einstellungen im BIOS der Karte selbst vornehmen.
Weitere Informationen dazu finden Sie auch im Handbuch (I.2.1.1. Ändern der Bootreihenfolge auf Netzwerkbetrieb).

Das Imaging unterstützt die gebräuchlichen Betriebssysteme wie Windows 7, Windows 8, Windows 10 und auch Linux-Clients.
Die graphische Oberfläche ldConsole ist in Java programmiert und derzeit für die aufgeführten Betriebssysteme verfügbar.
Gleiches gilt für die Komponenten ldAgent, ldMaster und die Treiber für Maus- und Tastatursteuerung.
Ja. Der Installer für logoDIDACT-Agent und Console bietet sämtliche Komponenten und Treiber für beide Systeme an.

Ja. Speziell dafür wurde in logoDIDACT ein eigener Key-Management-Server für die Aktivierung von Windows und Office entwickelt. Damit haben Sie eine Lösung, mit der Sie ohne Spezialkenntnisse oder separaten Microsoft-KMS-Server die Produkte auf einfache Weise aktivieren können.
Unterstützt werden dabei vor allem die Volumenlizenzkeys vom Typ MAK aber auch Einzellizenzkeys.

Nein. Es gibt keinen Zwang sämtliche Rechner über Imaging und Selbstheilung mit Rembo/mySHN zu betreiben. In der Praxis bietet es aber viele Vorteile.
Bitte beachten Sie, dass für Geräte, die nicht im Imaging betrieben werden, keinerlei Support gegeben wird. Bestimmte Dienste, wie z.B. der logoDIDACT Key-Management-Server funktionieren auch nur im Zusammenhang mit dem Einsatz von Rembo/mySHN.

Die Apple-Clients unterstützen keinen PXE-Boot, so dass Sie diese Geräte nicht mit Rembo/mySHN betreiben können. Die Selbstheilung und Softwareverteilung funktioniert dort also nicht, weil die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Es gibt aber viele Dienste auf die auch Apple MAC OSX-Clients zugreifen können.
Sämtliche webbbasierten Dienste (Moodle, Drupal, Webmail, Webfilterung) sind verfügbar, ebenso Druckdienste und auch die Anmeldung an der Domäne.

Es besteht die Möglichkeit in logoDIDACT selbst einen Terminal-Server laufen zu lassen und Terminal-Clients anzubinden.
Grundsätzlich gibt es auf dem logoDIDACT-Server nichts, was man technisch nicht realisieren könnte, da Linux ein freies Serverbetriebssystem ist und es entsprechende Pakete gibt.
Der Fokus liegt aber eindeutig bei den so genannten FAT-Clients (im Gegensatz zu Thin- oder Terminal-Clients), also normalen Arbeitsstationen.
Der Vorteil einer einfachen und nur einmaligen Softwareinstallation von Anwendungen auf einem Terminalserver und Nutzung auf den Terminal-Clients wird in logoDIDACT über das Imaging mit Rembo/mySHN realisiert.
Die Installation ist dabei noch einfacher und schneller, weil die Anwendung nicht speziell für Terminal-Server-Installationen geeignet sein muss.
Genau das ist bei vielen Anwendungen im Schulumfeld gerade aber nicht der Fall.
Der vermeintliche Vorteil, dass Terminal-Clients günstiger in der Anschaffung sind als normale PCs, wird in der Praxis dadurch wieder ausgeglichen, dass der Server entsprechend größer dimensioniert werden muss, weil die Anwendung und sämtliche Sitzungen dort laufen.
Ein grundlegendes Problem von Terminal-Serverlösungen besteht in der Bandbreite, d.h. überall wo große Mengen an komplexen Bildänderungen zu den Clients übertragen werden müssen, ist eine solche Lösung vollkommen ungeeignet (z.B. CAD-Bereich, Grafikvideoschnitt, Bildbearbeitung usw.).

Ja, sofern der Windows-Terminal-Server als Domänenmitglied im LDAP des logoDIDACT-Servers aufgenommen wird.
Dies wurde bisher nur mit einem Windows 2008-Server grob getestet.
Wesentlich ist in diesem Zusammenhang zunächst die Tatsache, dass eine Ankopplung prinzipiell machbar ist.
Tatsache ist aber auch, dass die meisten Schulkunden im Zusammenhang mit der Umstellung auf logoDIDACT von den Terminal-Clients weggehen, gerade wegen der oben aufgeführten Probleme und Kriterien, die sicherlich im schulischen Umfeld vollkommen andere sind als im Businessbereich.

Als Basis für die Webfilterung wird in logoDIDACT Dansguardian verwendet. Darüber werden sowohl „bekannte“ unerwünschte Seiten gefiltert (URL-Filter) als auch Seiten, die bestimmte unerwünschte Wörter enthalten (Wortfilter).
Ein großer Vorteil des Jugendschutzfilters in logoDIDACT besteht darin, dass die Lehrer über die ldConsole die Filterung sehr einfach pro Schüler oder im ganzen Raum deaktivieren können.
Der Schutz wird dabei zeitgesteuert ausgeschaltet, so dass er sich nach einer ausgewählten Zeit von z.B. 15 oder 30 Minuten wieder automatisch aktiviert.
Im Vergleich zu anderen Lösungen, ist der Jugendschutzfilter in logoDIDACT vor allem schnell, sicher und praktisch in der Handhabung.
Ebenso kann jeder Lehrer eine unerwünschte Seite auf eine so genannte Blacklist setzen und eine Seite die nie gesperrt werden soll, auf eine Whitelist.

Nein, die Filterlisten werden im Zusammenhang mit der Softwarepflege aktualisiert, so dass keine weiteren zusätzlichen Kosten entstehen.
Die Filterlisten sind ein Mix aus Listen von URLBlacklist.com und anderen frei erhältlichen Quellen.
Diese stehen in logoDIDACT in Form von insgesamt 68 Kategorien zur Verfügung, von denen die 10 wichtigsten per Standard aktiviert sind.
Durch die Aktivierung weiterer Kategorien (z.B. Shopping, Webmailer usw.) kann man die Sicherheit auf die Bedürfnisse der Schule anpassen.
Neben den Webfilterlisten werden innerhalb der Softwarepflege weitere Listen direkt von SBE gepflegt und zyklisch aktualisiert, darunter eine Blacklist für Proxy-Server und eine weitere für so genannte Tor-Server. Damit wird verhindert, dass Schüler über fremde Server (Proxies) im Internet auf verbotenen Seiten surfen oder über eine ganzes Netzwerk an Servern (Tor = The Onion Routing) anonym im Netz unterwegs sind.
Ja, in logoDIDACT steht ein sehr einfach zu bedienendes Modul bereit, mit dem festgestellt werden kann, welcher Schüler wann auf welchen Seiten gesurft hat.
Um dies nachvollziehen zu können, muss ein Lehrer Mitglied der Gruppe Datenschutz sein, so dass diese Möglichkeiten der Auswertung nicht grundlos genutzt oder evtl. sogar missbraucht werden können.
Referenzen