1. Schulserver Allgemein

LogoDIDACT ist eine Software, die alles in einer Komplettlösung integriert, was eine Schule für den Betrieb ihres EDV-Netzwerkes benötigt.

Keine andere Schulserverlösung hat einen derart großen Funktionsumfang und bleibt trotzdem kinderleicht zu bedienen. Auf der Serverseite beinhaltet der LogoDIDACT-Schulserver sowohl das Serverbetriebssystem, als auch sämtliche Systemdienste wie Firewall, Proxy, Webfilter, Jugendschutz, Backup, Virenschutz und Serverdienste wie VPN, Mail, File, Druck, Radius und WLAN.

Mit LogoDIDACT sparen Schulen und Schulträger wertvolle Zeit und kostbares Geld. Das liegt vor allem an der modularen Struktur und dem hohen Automatisierungsgrad der Schulserverlösung. Damit aber nicht genug: LogoDIDACT ist anderen Schul-IT-Lösungen technologisch weit voraus. Hier sehen Sie die Vorteile im Einzelnen:

  • Modularisierung

Die modulare Schulserverlösung LogoDIDACT umfasst über zwölf Module, die Sie bedarfsabhängig jederzeit aktivieren können. Die Lösung bündelt die besten Lösungsbausteine auf dem Markt zu einem Gesamtpaket. So lassen sich Module unabhängig voneinander weiterentwickeln und neue Funktionen integrieren.

  • Automatisierung

LogoDIDACT bringt einen hohen Automatisierungsgrad mit. So erstellt die Lösung nachts etwa tägliche Backups und verteilt Modul-Updates automatisch. Durch das zentrale System-Management (Puppet) kann der Administrator die angeschlossenen Systeme von einer zentralen Stelle aus konfigurieren. Dadurch ergeben sich Kosten- und Qualitätsvorteile.

  • Technologischer Vorsprung

LogoDIDACT unterstützt alle Windows-Geräte, iPads und Android-Tablets. Durch selbstheilende Arbeitsstationen ist die Windows-Installation auf den schuleigenen Rechnern durchgehend geschützt. Besonders beim Einsatz an Schulen ist das von Bedeutung. Daneben bietet die Softwareverteilung mit LogoDIDACT maximale Flexibilität. So kann der Administrator zum Beispiel für die Dauer von Projekttagen (also zeitlich beschränkt) Videoschnittsoftware auf die PCs im Kunstraum spielen. Zudem werden vorhandene Ressourcen der Server-Hardware optimal genutzt („Para- vs. Voll-Virtualisierung“). Die Schulserverlösung kann sowohl lokal als auch im Rechenzentrum gehostet werden.

  • Konzeptionelle und wirtschaftliche Vorteile

Durch die Kooperation mit anderen marktführenden Anbietern führt die Schulserverlösung LogoDIDACT die besten Lösungsbausteine in einem attraktiven Gesamtpaket zusammen. So bietet sie zum Beispiel Jugendschutzfilter auf Basis Künstlicher Intelligenz. Um ein optimales Preis-Leistungsverhältnis zu garantieren, integriert LogoDIDACT Open und Closed Source Software. Im Kaufpreis ist bereits ein Jahr lang Softwarepflege enthalten. Damit erhalten LogoDIDACT-Kunden im ersten Jahr Neuentwicklungen, ohne dafür zusätzliche Kosten veranschlagen zu müssen. Ab dem zweiten Nutzungsjahr belaufen sich die jährlichen Kosten für die weitere Softwarepflege auf nur 20 % des Kaufpreises.

LogoDIDACT wird ausschließlich von zertifizierten Partner-Unternehmen installiert und betreut. Partner sind kompetente Systemhäuser in der Nähe unserer Schulkunden. Dadurch gewährleisten wir eine hohe Qualität der installierten Umgebungen.

LogoDIDACT kombiniert maximalen Schutz der Rechner (Selbstheilende Arbeitsstationen durch Imaging) mit einer hohen Flexibilität dank paketbasierter Softwareverteilung. So lassen sich Arbeitsstationen auf eine Grundeinstellung „einfrieren“ und trotzdem Updates, neue Programme und Apps kinderleicht aufspielen.

Durch die einzigartige Kombination aus kinderleicht zu bedienendem Imaging-System und paketbasierter Softwareverteilung mit mehr als 7.500 Paketen (Stand: Juni 2020) sind Schulen extrem flexibel. So lassen sich sämtliche Programme in Eigenleistung installieren. Auch das Erstellen individueller Pakete ist mit ein wenig Aufwand möglich. Das heißt Schulen wählen die Programme, die sie in ihrem Unterricht nutzen möchten, selbst aus und können sie jederzeit eigenständig installieren, aktualisieren oder verwerfen.

  • Der Grad der Automatisierung von Prozessen ist maximal (Schleifenerkennung, DHCP-Erkennung, Datensicherung, Virensignaturupdates, usw.)
  • Selbstheilende Arbeitsstationen mit LD Deploy, d.h. die Rechner starten ohne Verzögerung
  • Optimal integriertes LD Deploy für paketbasierte Softwareverteilung
  • Vollkommen automatisierte Softwarepflege über Updateserver
  • Abbildung eines Microsoft-Key-Management-Servers für Windows und Office
  • Integrierte MDM-Lösung LD Mobile
  • Integrierter WLAN-Controller
  • Monitoring-Infrastruktur für Schulträger, Rechenzentren und Partner
  • Groupware integriert / powered by Kopano

Nein, nicht zwangsläufig, Linux bezieht sich auf die Serverseite. An den Arbeitsstationen läuft in den meisten Fällen Windows 10. Sie können alternativ auch Linux als Betriebssystem nutzen.

Nein, der LogoDIDACT-Schulserver ist eine Komplettlösung und die Software installiert und konfiguriert das gesamte Linux-Serverbetriebssystem inklusive aller Serverdienste und Module.

Nein, denn die gesamte Steuerung des Servers und sämtliche Aufgaben für den Betrieb lassen sich über die graphische Oberfläche, der LD Console, oder über die Weboberfläche ITB-Interface von einer Arbeitsstation aus, erledigen.

Übrigens: Auch das Apple Betriebssystem iOS geht ebenfalls auf einen UNIX-Kern zurück.

Ja, denn LogoDIDACT wird aus Kundensicht immer umfangreicher (neue Module und Funktionen), dadurch steigt die Komplexität „im Inneren“ und die Anforderungen an diejenigen, die das System auf Serverseite administrieren. Seit Januar 2011 ist deshalb der Bezug von Lizenzen und die Installation von LogoDIDACT ausschließlich über SBE oder zertifizierte LogoDIDACT-Partner möglich.

Die Beschreibung der Serverinstallation ist im Handbuch Schritt für Schritt beschrieben. Der Installer steht im Downloadbereich unter www.sbe.de zur Verfügung. Die Lizenzkeys erhalten Sie aus dem Lizenzvertrieb.

Die Installation Ihres Schulservers übernimmt SBE bzw. ein zertifizierter LogoDIDACT-Partner in Ihrer Nähe.

  • Höhere Sicherheit

    Grundsätzlich ist bei einem Windows-Server die Gefahr eines Befalls durch Viren, Würmer oder Trojaner viel höher als beim LogoDIDACT-Server.
    Das Risiko beim Windows-Server kommt vor allem auch dadurch, dass über die graphische Oberfläche von Windows viele EDV-Betreuer direkt am Server arbeiten und z.B. im Internet surfen. Weiterhin verleitet die bekannte Windows-Oberfläche viele EDV-Betreuer dazu, dort Software zu installieren und auszutesten und generell Aktionen durchzuführen.
    Alle diese Risiken gibt es beim LogoDIDACT-Server nicht und am Server direkt steht bewusst keine graphische Oberfläche zur Verfügung.

  • Höhere Zuverlässigkeit und Stabilität

    Leider ist es bei einem Windows-Server in der Praxis so, dass Updates in der Regel einen Neustart des Servers erfordern, was die Systempflege erschwert.
    Weiterhin muss ein Windows-Server auch in seiner normalen Betriebsphase regelmäßig aus unbekannten Gründen neu gestartet werden, damit wieder alle Dienste funktionieren. Das ist keine Basis für einen zuverlässigen und stabilen Betrieb.
    Bei LogoDIDACT erfordern die Softwareupdates vom ldUpdate-Server keinen Neustart und auch im laufenden Betrieb sind Neustarts nicht notwendig, so dass die Server in der Regel über Jahre hinweg durchlaufen.

  • Einfachere Wartung und geringere Kosten bei der Softwarepflege

    Ein Grundkonzept von LogoDIDACT ist die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Bereitstellung eines Updateservers über den der Schulserver durchgehend aktuell gehalten werden kann. Es gibt keine Versionssprünge, wie z.B. bei einer Windows-Server-Plattform, sondern einen Befehl „ldupdate“, der den Server komplett aktualisiert und damit enorme Kosten einspart.

    Die Plattform Windows-Server bietet keinen durchgehenden Updatevorgang an und in der Praxis bedeutet jeder Versionswechsel faktisch eine Neuinstallation mit erheblichen Kosten.
    Die Softwarepflege bei LogoDIDACT verteilt sich kontinuierlich auf die Laufzeit und ist pro Jahr fest kalkulier- und damit planbar.
    Die Kosten für den Installationsaufwand entfallen komplett.

  • Bessere Leistung und weniger Ressourcenbedarf

    Viele Verbesserungen von Komponenten oder Modulen sind in LogoDIDACT nur dadurch möglich, dass die Umgebung auf Betriebssystemebene am Server dafür geschaffen wurde.

    Durch die dezentrale Image-Verteilung von LD Deploy können die Inhalte mit maximaler Netzwerkgeschwindigkeit lokal verteilt werden.

    Geschwindigkeitssteigerungen sind auch dadurch machbar, dass mehrere Netzwerkkarten vom Serverbetriebssystem zu einer logischen Karte zusammengefasst werden (Bonding), wie das bei LogoDIDACT problemlos der Fall ist.

  • Datensicherheit

Der größte Vorteil von LogoDIDACT gegenüber cloudbasierten Schulservern liegt darin, dass Ihre Daten auf einem lokalen Schulserver liegen statt irgendwo in einer Cloud. Sie haben die Datenhoheit.

  • Zugriffssicherheit

Wenn das Internet der Schule gestört ist, haben Sie keinen Zugriff auf Ihren Schulserver.

  • Kostenersparnis

Speicherplatz in der Cloud kostet  Geld. Auf den ersten Blick mag der Cloudserver günstig(er) erscheinen, durch die monatlichen Mietkosten kann aber auch ein Cloudserver zu einer teuren Angelegenheit werden.

  • Zeitersparnis

Der Upload und Download von Dateien über den lokalen Datenverkehr geht schneller. Im Prinzip gibt es im lokalen Netzwerk keine Ladezeit. Beim Cloudserver müssen Sie abhängig von der Qualität Ihrer Internet-Anbindung Wartezeit in Kauf nehmen.

2. Lizensierung, Softwarepflege & Monitoring

Die Lizenzierung von LogoDIDACT basiert auf dem Client/Server-Modell, d.h. es gibt eine Serverlizenz und eine Clientlizenz.
Die Lizenzierung erfolgt dabei über einen Lizenzkey, d.h. eine Datei, die am LogoDIDACT-Server eingespielt wird.
Die minimale Lizenzierung besteht dabei aus: 1 x Serverlizenz und 5 x Clientlizenz.
Clientlizenzen können nur in 5er Lizenzpaketen erweitert werden.

Lizenzen benötigen Sie für Arbeitsplätze (PCs oder Notebooks), wenn Sie diese mit LD Deploy betreiben oder auch die didaktischen Module von LogoDIDACT nutzen.
Keine Clientlizenzen benötigen Sie für Computer, die nur die verschiedenen Web-, Datei- und Anmeldedienste des LogoDIDACT-Servers nutzen.

Dazu gehören:

  • Anmeldedienst an der Domäne
  • Zugriff auf Web-Dienste wie Moodle, Raumbuchungssystem MRBS, Webmail, ITB Interface, Drupal und Jugendschutzfilter
  • Zugriff auf Druck- und Dateidienste
  • Zugriff über WLAN-Hot-Spot

Beispiele:

  • private Notebooks von Lehrern/Lehrerinnen
  • alte PCs, die nur über den Webfilter des Servers ins Internet kommen sollen
  • Geräte wie Smartphones oder Handys, die per WLAN ins Internet kommen (falls man das überhaupt zulassen möchte)

Ein Grundkonzept der Komplettlösung ist eine durchgängige Verbesserung und Weiterentwicklung aller bestehenden Softwarebausteine.
Dazu zählt nicht nur die Behebung von Fehlern oder die Bereitstellung von Verbesserungen, sondern auch die Ergänzung um neue Funktionen und Module.
Diese kleinen und größeren Anpassungen, Fehlerbehebungen, Verbesserungen und Erweiterungen werden über eine aktive Softwarepflege und einen Updateserver zur Verfügung gestellt.
Der LogoDIDACT-Schulserver entwickelt sich dabei kontinuierlich ohne Versionssprünge weiter und lässt sich über die Softwarepflege leicht auf einem aktuellen Stand halten.

Über die Softwarepflege werden durch SBE sowohl für den Server mit seinen verschiedenen Diensten als auch für die speziellen Komponenten auf der Arbeitsstationsseite Aktualisierungen bereitgestellt.

Die Softwarepflege umfasst dabei:

  • Bereitstellung von Updates und Upgrades
  • Bereitstellung von Releases (neuen Versionen)
  • Support per Telefon, Fax, Email und Internet-Forum

Die Softwarepflege umfasst nicht die INSTALLATION von Updates, Upgrades und Releases von LogoDIDACT.
Die Softwarepflege umfasst auch in keiner Weise die Betriebssysteme auf Arbeitsstationen oder darauf installierte Anwenderprogramme.

Jede Neulizenz oder Updatelizenz von LogoDIDACT beinhaltet 12 Monate Softwarepflege. Dies gilt sowohl für die Serverlizenz als auch die Clientlizenzen. Wenn die Softwarepflege gegen Ende der Laufzeit verlängert wird, dann wird dieser Vorgang als Erneuerung (Renewal) der Softwarepflege bezeichnet. Der Vorteil liegt in planbaren und moderaten Kosten in Höhe von 20 % des aktuellen Preises für eine Neulizenz.

Die Softwarepflege kann nur direkt bei SBE oder über Ihren LogoDIDACT Partner bestellt und verlängert werden.

Wird die Softwarepflege nicht durchgängig fortgesetzt sondern unterbrochen, kann diese selbstverständlich jeder Zeit wieder aufgenommen bzw. eingesetzt werden. Die Kosten für die Aktualisierung der Softwarepflege innerhalb der ersten 24 Monate nach Unterbrechung belaufen sich auf max. 60 % des aktuellen Preises einer Neulizenz. Für eine spätere Wiedereinsetzung wird ein Rabatt von 10 % auf den aktuellen Preis einer Neulizenz gewährt.

Softwarepflege beim Modul LD Mobile enthält außerdem Zertifikate, die für eine einwandfreie Nutzung der App-Verteilung nötig sind.

Eine durchgängig aktive Softwarepflege bietet viele Vorteile:

  • Server/Schule bleibt auf dem neuesten Stand
  • Sicherheit bleibt kontinuierlich gewahrt (Lücken werden geschlossen, Fehler behoben, Hotfixes bereitgestellt)
  • Sie erhalten Verbesserungen, Patches, Hotfixes, Updates, Upgrades und neue Funktionen und Module
  • Support per Telefon/Fax/Email und Internet-Forum
  • Die Kosten für die Softwarepflege sind moderat und planbar (die kontinuierliche Pflege ist deutlich günstiger, als ein Neueinstieg)
  • keine Fremdsoftware (Systemsoftware) notwendig
  • Schule/Schulträger spart Zeit und Kosten, weil neue Module die Arbeit erleichtern und neue Lösungen zur Verfügung gestellt werden
  • Minimierung der Kosten durch kontinuierlichen Updateprozess
  • beinhaltet die Pflege von Virensignaturen und Jugendschutzfilter
  • Informationen per LogoDIDACT-Newsletter

Wie wichtig und vorteilhaft eine durchgängige Softwarepflege ist, zeigen nicht nur die langfristig geplanten neuen Module, sondern auch die aus dem Bedarf heraus entwickelten Lösungen, wie z.B. die MDM-Lösung LD Mobile.

  • Durchgängige Überwachung des LogoDIDACT-Servers und seiner Dienste (Backup, Virenscanner, Plattenbelegung, RAID, USV, Schleifenerkennung, Rogue-DHCP-Server-Erkennung usw.)
  • Erweiterter Support mit Remoteeinwahl
  • Installation von Updates, Upgrades und Releases (Patches & Minor-Updates)
  • Telefonische oder schriftliche Benachrichtigung bei Störung (E-Mail/Fax)

Über Remote-Wartungsdienste lassen sich mehr als 95 % aller Arbeiten und Probleme per Fernwartung beseitigen bzw. bereits im Vorfeld erkennen, so dass es erst gar nicht zu größeren Problemen kommt, die einen Vor-Ort-Einsatz nötig machen.

3. Server-Hardware & Installation

Die Dimensionierung der Server-Hardware für den LogoDIDACT Server hängt entscheidend von der Größe des Netzwerkes bzw. der Anzahl an Arbeitsstationen ab, die angeschlossen werden.

Mindestvoraussetzungen:

  • 8-Kern CPU (echte Kerne)
  • 32 GB RAM
  • 10 K SAS Platten
  • 1,8 TB Netto-Festplattenkapazität
  • 2 x 1 GigaBit Netzwerkschnittstellen
  • Hardware RAID-Controller mit 2 GB Write-Cache

Die Anforderungen an die Server-Hardware sind unter der neuen Version von LogoDIDACT deutlich höher, was sowohl mit der Architektur des Systems und den sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten (Virtuelle Maschinen LXC/KVM) zusammenhängt, als auch dem deutlich größeren Funktionsumfang. Auch die stetig steigende Anzahl an Geräten an den Schulen, die auf die Dienste des Servers zugreifen, erfordert mehr Ressourcen auf Serverseite.

Dieser Trend der vergangenen Jahre wird sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Die Anforderungen der Schulen im Hinblick auf die Verfügbarkeit und Performance des Servers werden durch eine intensivere Nutzung weiterwachsen.

Die Hardware sollte bzw. muss deshalb so ausgelegt sein, dass eine Aufrüstung während eines Nutzungszeitraums von mindestens 5 Jahren vermieden werden kann. Erweiterungen während der Betriebsphase sollten aber jeder Zeit trotzdem möglich sein.

Grundsätzlich sollte der Server ein Gerät sein, das auch tatsächlich für den Serverbetrieb geeignet ist. Mainboard, Festplatten, Netzteil und andere Komponenten müssen für den Dauerbetrieb ausgelegt sein.

Mindestvoraussetzungen:

  • 8-Kern CPU (echte Kerne)
  • 32 GB RAM
  • 10 K SAS Platten
  • 1,2 TB Netto-Festplattenkapazität
  • 2 x 1 GigaBit Netzwerkschnittstellen
  • Hardware RAID-Controller mit 2 GB Write-Cache

Zusätzlich empfehlen wir:

  • Redundantes Netzteil
  • Mehrstufiges Backup
  • iLo, iRMC, iDRAC, iLOM oder vergleichbares

Empfohlene Ausstattung (Einrichtung ab 150 PCs):

  • 2 CPUs
  • 10 Gbit Netzwerkschnittstelle
  • 64 GB RAM oder mehr (je nach Triple- oder Quad-Channel-Support des Servers)
  • weitere Festplatten zur Geschwindigkeitssteigerung

Empfohlene Ausstattung (Einrichtung ab 300 und mehr PCs):

  • 2 Intel-Prozessoren Intel Xeon CPU 12-Core
  • 64 GB RAM oder mehr (je nach Triple- oder Quad-Channel-Support des Servers)
  • 10 oder 15K SAS-Festplatten (z.B. 5 x 900 GB im RAID 5)
  • NAS zur Datensicherung
  • Dual 10Gbit SFP+ Adapter

Ja, Referenzmaschinen, die die oben genannten Bedingungen erfüllen sind zum Beispiel:

  • HPE ProLiant ML350 Gen10 mit Smart Array Controller P408i-a
  • HPE ProLiant DL380 Gen10 mit Smart Array Controller P408i-a
  • Fujitsu PY RX2540 M2 mit PRAID EP400i

Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Geräte keine Werbung für eine bestimmte Marke machen sollen, sondern primär als Richtlinie für die Dimensionierung und Performance der Serverhardware dienen.

Informationen zu geeigneten Servern erhalten Sie von Ihrem LogoDIDACT-Partner oder von SBE direkt.

Ebenfalls Bestandteil und fest zu jedem Server gehörend ist eine USV, die den Server vor Überspannung schützt und bei längerem Stromausfall geregelt herunterfährt.

Der LogoDIDACT Server beinhaltet Software-Komponenten und Treiber, die erfahrungsgemäß mit USVs des Herstellers APC (Schneider Electric) zuverlässig funktionieren. Für die folgenden Modelle ist ein reibungsloser Betrieb gewährleistet:

  • APC Smart-UPS X 750 Rack/Tower LCD
  • APC Smart-UPS 750 LCD – USV Rack
  • APC Smart-UPS 1000 LCD – USV Rack

Auch ein Router muss gewissen technischen Anforderungen im Hinblick auf Konnektivität, Zuverlässigkeit und technischer Spezifikation erfüllen. Die folgenden Modelle haben wir dabei flächendeckend im Einsatz:

  • DrayTek Vigor 2760
  • DrayTek Vigor 2860

4. Client-Hardware & Software

Dringend empfohlen:

  • 256 GB SSD (davon müssen ~50% für den Cache reserviert werden)
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • Intel Core i3 (oder vergleichbar) und höher

Mindestvoraussetzungen:

  • PXE-Netzwerkkarte
  • 128 GB Festplatte (davon müssen ~50% für den Cache reserviert werden)
  • 2 GB Arbeitsspeicher
  • Prozessor Pentium G (oder vergleichbar)

PXE steht für „Preboot eXecution Environment“ und ist eine Spezifikation von Netzwerkkarten, die es ermöglicht, dass der Rechner aus dem Netzwerk startet. PXE ist seit mehr als 10 Jahren ein Standard und sämtliche Markengeräte (Fujitsu-Siemens, IBM, HP, Compaq, Dell, Acer usw.) beherrschen diesen Standard, auch wenn der Begriff „PXE“ selten in Datenblättern auftaucht.
PXE-Netzwerkkarten gibt es als gesteckte Karte oder onboard auf PCs und in Notebooks.
Generell bieten die meisten am Markt erhältlichen Computer und Notebooks mit einer onboard-Netzwerkkarte auch PXE.

Wenn sich die Netzwerkkarte auf dem Mainboard Ihres Computers befindet, dann sollte im BIOS eine Option zu finden sein, über die Sie die Netzwerkkarte aktivieren oder deaktivieren und eventuell auch eine weitere Option, in der Sie das Bootrom aktivieren oder deaktivieren können.
Grundsätzlich muss eine Option „Boot from LAN“ oder ähnlich im Bereich der Bootreihenfolge vorhanden sein.
Es ist auch möglich, dass die Geräte in der Bootreihenfolge namentlich dargestellt werden.
PXE-Netzwerkkarten erscheinen dann oft als „Boot Agent“ oder „IBA …“ (Intel Boot Agent), „MBA…“ (Managed Boot Agent) oder ähnlich.
Mehr Informationen finden Sie im Handbuch des Computers oder des Mainboards. Bei gesteckten Netzwerkkarten müssen Sie sowohl die Bootreihenfolgen im BIOS des Computers entsprechend ändern, als auch eventuell notwendige Einstellungen im BIOS der Karte selbst vornehmen.
Weitere Informationen dazu finden Sie auch im Handbuch (I.2.1.1. Ändern der Bootreihenfolge auf Netzwerkbetrieb).

Das Imaging unterstützt die gebräuchlichen Betriebssysteme wie Windows 7, Windows 8, Windows 10 und auch Linux-Clients.
Die graphische Oberfläche ldConsole ist in Java programmiert und derzeit für die aufgeführten Betriebssysteme verfügbar.
Gleiches gilt für die Komponenten ldAgent, ldMaster und die Treiber für Maus- und Tastatursteuerung.
Ja. Der Installer für LogoDIDACT-Agent und Console bietet sämtliche Komponenten und Treiber für beide Systeme an.

Ja. Speziell dafür wurde in LogoDIDACT ein eigener Key-Management-Server für die Aktivierung von Windows und Office entwickelt. Damit haben Sie eine Lösung, mit der Sie ohne Spezialkenntnisse oder separaten Microsoft-KMS-Server die Produkte auf einfache Weise aktivieren können.
Unterstützt werden dabei vor allem die Volumenlizenzkeys vom Typ MAK aber auch Einzellizenzkeys.

Nein. Es gibt keinen Zwang sämtliche Rechner über Imaging und Selbstheilung mit Rembo/mySHN zu betreiben. In der Praxis bietet es aber viele Vorteile.
Bitte beachten Sie, dass für Geräte, die nicht im Imaging betrieben werden, keinerlei Support gegeben wird. Bestimmte Dienste, wie z.B. der LogoDIDACT Key-Management-Server funktionieren auch nur im Zusammenhang mit dem Einsatz von Rembo/mySHN.

Die Apple-Clients unterstützen keinen PXE-Boot, so dass Sie diese Geräte nicht mit Rembo/mySHN betreiben können. Die Selbstheilung und Softwareverteilung funktioniert dort also nicht, weil die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Es gibt aber viele Dienste auf die auch Apple MAC OSX-Clients zugreifen können.
Sämtliche webbbasierten Dienste (Moodle, Drupal, Webmail, Webfilterung) sind verfügbar, ebenso Druckdienste und auch die Anmeldung an der Domäne.

Es besteht die Möglichkeit in LogoDIDACT selbst einen Terminal-Server laufen zu lassen und Terminal-Clients anzubinden.
Grundsätzlich gibt es auf dem LogoDIDACT-Server nichts, was man technisch nicht realisieren könnte, da Linux ein freies Serverbetriebssystem ist und es entsprechende Pakete gibt.
Der Fokus liegt aber eindeutig bei den so genannten FAT-Clients (im Gegensatz zu Thin- oder Terminal-Clients), also normalen Arbeitsstationen.
Der Vorteil einer einfachen und nur einmaligen Softwareinstallation von Anwendungen auf einem Terminalserver und Nutzung auf den Terminal-Clients wird in LogoDIDACT über das Imaging mit Rembo/mySHN realisiert.
Die Installation ist dabei noch einfacher und schneller, weil die Anwendung nicht speziell für Terminal-Server-Installationen geeignet sein muss.
Genau das ist bei vielen Anwendungen im Schulumfeld gerade aber nicht der Fall.
Der vermeintliche Vorteil, dass Terminal-Clients günstiger in der Anschaffung sind als normale PCs, wird in der Praxis dadurch wieder ausgeglichen, dass der Server entsprechend größer dimensioniert werden muss, weil die Anwendung und sämtliche Sitzungen dort laufen.
Ein grundlegendes Problem von Terminal-Serverlösungen besteht in der Bandbreite, d.h. überall wo große Mengen an komplexen Bildänderungen zu den Clients übertragen werden müssen, ist eine solche Lösung vollkommen ungeeignet (z.B. CAD-Bereich, Grafikvideoschnitt, Bildbearbeitung usw.).

Ja, sofern der Windows-Terminal-Server als Domänenmitglied im LDAP des LogoDIDACT-Servers aufgenommen wird.
Dies wurde bisher nur mit einem Windows 2008-Server grob getestet.
Wesentlich ist in diesem Zusammenhang zunächst die Tatsache, dass eine Ankopplung prinzipiell machbar ist.
Tatsache ist aber auch, dass die meisten Schulkunden im Zusammenhang mit der Umstellung auf LogoDIDACT von den Terminal-Clients weggehen, gerade wegen der oben aufgeführten Probleme und Kriterien, die sicherlich im schulischen Umfeld vollkommen andere sind als im Businessbereich.

Als Basis für die Webfilterung wird in LogoDIDACT Dansguardian verwendet. Darüber werden sowohl „bekannte“ unerwünschte Seiten gefiltert (URL-Filter) als auch Seiten, die bestimmte unerwünschte Wörter enthalten (Wortfilter).
Ein großer Vorteil des Jugendschutzfilters in LogoDIDACT besteht darin, dass die Lehrer über die ldConsole die Filterung sehr einfach pro Schüler oder im ganzen Raum deaktivieren können.
Der Schutz wird dabei zeitgesteuert ausgeschaltet, so dass er sich nach einer ausgewählten Zeit von z.B. 15 oder 30 Minuten wieder automatisch aktiviert.
Im Vergleich zu anderen Lösungen, ist der Jugendschutzfilter in LogoDIDACT vor allem schnell, sicher und praktisch in der Handhabung.
Ebenso kann jeder Lehrer eine unerwünschte Seite auf eine so genannte Blacklist setzen und eine Seite die nie gesperrt werden soll, auf eine Whitelist.

Nein, die Filterlisten werden im Zusammenhang mit der Softwarepflege aktualisiert, so dass keine weiteren zusätzlichen Kosten entstehen.
Die Filterlisten sind ein Mix aus Listen von URLBlacklist.com und anderen frei erhältlichen Quellen.
Diese stehen in LogoDIDACT in Form von insgesamt 68 Kategorien zur Verfügung, von denen die 10 wichtigsten per Standard aktiviert sind.
Durch die Aktivierung weiterer Kategorien (z.B. Shopping, Webmailer usw.) kann man die Sicherheit auf die Bedürfnisse der Schule anpassen.
Neben den Webfilterlisten werden innerhalb der Softwarepflege weitere Listen direkt von SBE gepflegt und zyklisch aktualisiert, darunter eine Blacklist für Proxy-Server und eine weitere für so genannte Tor-Server. Damit wird verhindert, dass Schüler über fremde Server (Proxies) im Internet auf verbotenen Seiten surfen oder über eine ganzes Netzwerk an Servern (Tor = The Onion Routing) anonym im Netz unterwegs sind.
Ja, in LogoDIDACT steht ein sehr einfach zu bedienendes Modul bereit, mit dem festgestellt werden kann, welcher Schüler wann auf welchen Seiten gesurft hat.
Um dies nachvollziehen zu können, muss ein Lehrer Mitglied der Gruppe Datenschutz sein, so dass diese Möglichkeiten der Auswertung nicht grundlos genutzt oder evtl. sogar missbraucht werden können.

5. Module in LogoDIDACT

In LogoDIDACT können Sie bis zu 15 Module aktivieren. Die Nutzung aller Module ist im Serverlizenz-Preis enthalten. Lediglich die Ersteinrichtung einzelner Module kann Kosten verursachen. Bitte beachten Sie, dass die Freischaltung von Modulen eine aktive Softwarepflege voraussetzt.

Zu den wichtigsten Modulen von LogoDIDACT gehören: LD Deploy, LD Mobile sowie hybride Cloudlösungen wie Kopano, Nextcloud und Office 365 (bzw. Microsoft 365). Für die Umsetzung unserer hybriden Cloudlösungen integrieren wir bewährte Lösungen von Partnern in LogoDIDACT.

Das Modul LD Deploy ist verantwortlich für den Schutz und das Management von Arbeitsstationen, sprich Computer und Notebooks.

Das Management von Arbeitsstationen umfasst:

  • Image- und Softwareverteilung
  • Hardware-Inventarisierung
  • Einteilung in Raumgruppen
  • u. v. m.

Die Freischaltung des Moduls ist kostenfrei.

Kopano gehört zu unseren hybriden Cloudlösungen. Kopano ist eine Groupware, vergleichbar mit Microsoft Exchange, mit der Sie über eine benutzerfreundliche Oberfläche E-Mail, Kontakte, einen erweiterten Terminplaner, Dateizugriff und -austausch, Videochat und vieles mehr nutzen können.

Probieren Sie Kopano in einer Demo-Version aus: https://demo.kopano.com/webapp/index.php

Lediglich die Ersteinrichtung des Moduls ist kostenpflichtig. Mit der Freischaltung des Moduls erhalten Sie 500 Postfächer, weitere können Sie bei Bedarf dazu buchen.

Kopano kann auf jeder Plattform und mit jedem Gerät genutzt werden. Deshalb funktioniert Kopano auf allen mobilen Endgeräten (iOS und Android), lässt sich über jeden Webbrowser aufrufen und bietet mit der DeskApp ein eigenes Programm mit identischem Funktionsumfang für Windows, Linux und MacOS an. Mit Hilfe des S/MIME Add-ons für die WebApp können Sie Ihre E-Mails mit minimalen Aufwand zusätzlich schützen. Mit Kopano lassen sich außerdem Videokonferenzen in ausgezeichneter Qualität realisieren.

Nextcloud ist ein Dateispeicher auf dem LogoDIDACT-Server und gehört zu unserem Angebot hybrider Cloudlösungen.

Nextcloud ist eine sogenannte Multiplattform, die durch Apps und Webapplikation auf jeder Plattform und mit jedem Gerät genutzt werden kann. Weil Nextcloud auf dem LogoDIDACT-Server liegt, lässt sich das Modul oder auch einzelne Dokumente nur für bestimmte Benutzergruppen freischalten. Collabora, ein Bestandteil von Nextloud, bietet zudem die Möglichkeit, online gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten.

SBE bietet Ihnen mit einem Connector eine optimale Anbindung, mit der Sie den vollen Funktionsumfang von Office nutzen können. Inkl. Microsoft Teams.

Die Schulserverlösung LogoDIDACT bietet eine einfache und übersichtliche Möglichkeit der Lizenz-Verwaltung für Office 365.

Mit der Ankopplung von LogoDIDACT an Azure AD und Office 365 erhalten alle Schüler und Lehrer die Möglichkeit, Office 2019 auf PCs, Tablets und Smartphones zu nut­zen, auch von Zuhause.

Die Ersteinrichtung ist für LogoDIDACT-Kunden mit Softwarepflege und Monitoring bis 31.12.2020 kostenfrei.

Weitere Fragen zum Office 365-Connector von SBE beantworten wir im Abschnitt Office 365-Connector.

6. MDM-Lösung LD Mobile

Die MDM-Lösung von LogoDIDACT heißt LD Mobile. Das Modul LD Mobile kann jederzeit freigeschaltet werden und kann für iPad, iPhones, Apple TVs und Android genutzt werden. Windows-Convertibles können mit dem Modul LD Deploy von LogoDIDACT gemanagt werden.

  • Zentrale Administration aller Geräte und Apps
  • Einfachste Verwaltung der Endgeräte, z. B. Geräte sperren und orten
  • Wahlfreiheit dank Unterstützung von iOS und Android
  • Einsatz vorkonfigurierter Richtlinien und Regelwerke
  • Umfangreiche Reporting- und Analysemöglichkeiten
  • Shared Device Modus
  • LD Mobile-Hosting: Lokal oder im Rechenzentrum möglich
  • Internet-Anbindung
  • WLAN-Infrastruktur
  • Empfehlung für Shared Devices: Lokaler Caching-Server

Ein fester Bestandteil von LogoDIDACT ist ein Radiusserver, ein vorgeschalteter Authentifizierungsdienst für sich einwählende Benutzer. Zusätzlich empfehlen wir für die WLAN-Infrastruktur die UniFI-Gerätefamilie von Ubiquiti. Der Softwarecontroller ist in LogoDIDACT als Container integriert. Bei dieser WLAN-Lösung verteilen sich die Geräte gleichmäßig auf die in der Nähe befindlichen Access Points (automatische Lastverteilung). Die Lösung ist bezahlbar, kann zentral konfiguriert und gemanagt und durch Plug & Play einfach erweitert werden.

Über Regelwerke und Richtlinien, die Sie über das Webinterface in LD Mobile einstellen.

Innerhalb einer Richtlinie können Sie zum Beispiel Gerätefunktionen einschränken (App-Store verbieten) oder das Erscheinungsbild der Tablets bestimmen (Homescreen-Layout und Hintergrund-Bild).

Innerhalb eines Regelwerks definieren Sie unter anderem, in welchen Fällen der Administrator benachrichtigt wird (Gerät hat sich länger als X Tage nicht mehr am Server angemeldet). In einer Regel können Sie auch festlegen, dass sich ein Gerät automatisch sperrt, wenn Sicherheitsmechanismen (Jailbreak) überwunden werden.

Apps können auf zwei Arten verteilt werden. Zum einen gerätebezogen über Richtlinien und zum anderen benutzerbezogen über das Auto-Deployment.

Apps werden in der Regel über einen hauseigenen App Store zur Verfügung gestellt.

Der Apple-eigene App Store kann blockiert werden, um sicherzustellen, dass nur die Apps verfügbar sind, die Sie freigegeben haben. Oder Sie lassen den App Store zum Beispiel für Lehrer zu, damit sie die Tablets nach Belieben nutzen können. Auch privat.

Mit dem Shared Device (Modus) ist es möglich, Poolgeräte der Schule, die typischerweise am Tag durch viele verschiedene Hände gehen, datenschutzrechtlich unbedenklich und situationsbezogen, also einfach und in Echtzeit, zu konfigurieren. Die Tablets werden mit einer Anmeldemaske versehen, die mit denselben Nutzerkennungsdaten entsperrt werden, wie es LogoDIDACT-Kunden von ihren Windowsgeräten gewohnt sind. Nach dem Entsperren werden auf Basis von Benutzergruppen oder Personprofilen, die Apps automatisch auf den Tablets installiert. Dabei werden nur die Apps bereitgestellt, welche für die Nutzer auch relevant sind. Dies ist durch die Eintragung der Nutzer oder Nutzergruppen in die jeweiligen Apps im Webinterface des LD Mobile-App Stores mit den appspezifischen Auto-Deployment-Einstellungen sichergestellt. Beim Ausloggen werden diese Apps automatisch vom Gerät entfernt, so dass der nachfolgende Nutzer nicht mit den Daten des vorherigen Nutzers in Kontakt kommen kann. Sie können den Shared Device in der entsprechenden Richtlinie Ihrer Tablets unter dem Menüpunkt „LD Mobile Shared Device“ komfortabel für diesen Modus konfigurieren.

Bei der Freischaltung im Shared Device Modus werden Apps datenschutzrechtlich konform verteilt. Sobald sich ein Nutzer am Gerät anmeldet, werden seine Apps komplett neu aufgespielt. Unter Umständen werden dabei mehrere Gigabyte übertragen. Um die Internet-Verbindung nicht zu stark zu belasten, empfehlen wir den Betrieb eines lokalen Caching-Servers, der die Apps lokal im Netzwerk verteilt.

Ja, weil die Apps nach Anmeldung des Benutzers komplett neu eingespielt werden.

Ja, weil die personenbezogenen Daten auf dem lokalen LogoDIDACT-Server in der Schule oder im Rechenzentrum liegen.

Über die Lehrerkonsole lassen sich Schüler-Tablets live im Unterricht anpassen. Mit der Lehrerkonsole können Sie Apps händisch ausrollen, Gerätefunktionen einschränken, Apple Classroom automatisch konfigurieren sowie viele weitere didaktische Funktionen nutzen.

Alle gewünschten Einstellungen können Sie auch vorkonfigurieren und diese dann per einfachem Fingertipp ausrollen, so dass Sie die Vorbereitung nur einmal durchführen müssen. Damit stellen Sie sicher, dass sich Ihre Schüler auf das konzentrieren, was im Unterricht wirklich zählt. Einzige Voraussetzung: Sie sind in der LogoDIDACT-Console in den jeweiligen Klassen/Projekten als Lehrkraft eingeschrieben.

Die Apple Classroom-Umgebung wird in LogoDIDACT automatisch konfiguriert, so dass alle für den jeweiligen Lehrer relevanten Klassen übertragen werden.

Apple Classroom bietet Ihnen weitere Funktionen wie App öffnen/Einzelappmodus, Webseite öffnen, Gerät sperren oder stumm schalten sowie Bildschirm anzeigen/Airplay.

Lokal in der Schule oder im Rechenzentrum.

Durch Kooperationen zu Anbietern von Tablets und iPads können wir Ihnen vergünstigte Einkaufspreise anbieten.

Für Geräte von Apple arbeiten wir mit Deutschlands größtem Apple Education Partner, der Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB), zusammen. Sie bietet mit dem K12 Bildungsrabatt attraktive Konditionen für Schulen und Schulträger.

Ja, die Apple Classroom App kann mit LD Mobile verwendet werden und bietet Ihnen eine Reihe didaktischer Funktionen. Die Apple Classroom App wird benutzerbezogen automatisch konfiguriert. Das heißt, wenn ein Lehrer sich anmeldet, wird sein Benutzerprofil geladen.

Ja, die Seriennummern der Tablets sowie die Lizenzen bezogener Apps (kostenfrei und kostenpflichtig) werden über den Apple School Manager gesammelt an die LD Mobile-Umgebung weitergegeben. So klappt die nahtlose Einbindung und Verwaltung der Endgeräte garantiert.

Ja. Das Shared iPad ist ein Angebot von Apple und in Deutschland verboten, das Shared Device von LD Mobile ist dagegen eine datenschutzkonforme Lösung für Mehrbenutzerumgebungen.

Apples Lösung, Mehrbenutzerumgebungen umzusetzen, heißt Shared iPad. Diese Lösung setzt voraus, dass jeder Anwender ein Konto in der iCloud hat. Das ist wegen der DSGVO (zu Recht) verboten. Denn die Nutzerdaten liegen dann auf Apple-Servern, außerhalb Deutschlands.

Mit dem Shared Device Modus von LD Mobile ist das anders. Hierbei werden ausschließlich die URL des LD Mobile-Servers auf der einen Seite und die Seriennummern und App-Lizenzinformationen auf der anderen Seite übertragen. Die Daten Ihrer Lehrer und Schüler liegen bestens geschützt auf Ihrem LD Mobile-Server.

Zum Verleihen der Tablets und iPads sollten Sie den Shared Device Modus deaktivieren und in einer zweiten Richtlinie die Einstellungen für die Nutzung Zuhause definieren.

Weil nicht alle Standard-Apps im Shared Device Modus einwandfrei funktionieren, in manchen Anwendungen werden Daten der Vornutzer gespeichert, sollten Sie für diese Anwendungen alternative Apps nutzen. Fürs Surfen zum Beispiel die Google-Chrome-App statt Safari.

Für die Anwendung „Fotos“ steht Ihnen in LD Mobile eine datenschutzrechtlich saubere Lösung zur Verfügung, mit der Ihre Schüler Bilder aufnehmen und verschicken können.

Die entsprechenden Apps werden in der Whitelist eingetragen. Hierbei ist die Bundle ID wichtig, da die App darüber identifiziert wird. In zukünftigen Versionen von LD Mobile können diese direkt über eine Liste hinzugefügt werden. Derzeit müssen diese Apps noch händisch in der Whitelist eingetragen werden. Liste der nativen iOS- und iPadOS-Apps bei der Mobilgeräteverwaltung von Apple: https://support.apple.com/de-de/guide/mdm/mdm90f60c1ce/web

An Schulen wird noch immer die Frage „Android oder Apple“ heiß diskutiert, wenn es um die Beschaffung von Tablets geht. SBE-Mitarbeiter und LD-Mobile-Experte Kevin Wahl erklärt, warum es zu dieser Frage im November 2020 (immer noch) nur eine Antwort gibt:

5 Gründe, warum Apple den Schulalltag dominiert

  1. Einfache Einrichtung der iPads

Apple bietet mit seinem Device Enrollment Program, kurz DEP, eine komfortable Möglichkeit, Apple-Geräte „einzuschreiben“. Mit ein paar Mausklicks können Hunderte von Tablets ihrer Mobile Device Management-Umgebung zugewiesen werden. Umständliches Sortieren, Eintippen und Zuordnen der Geräte-Seriennummern entfallen. Nach der automatischen Verknüpfung mit dem Mobile Device Management, abgekürzt MDM, müssen nur noch die Profile der Tablets hinterlegt werden. In einem Profil können Administratoren Regeln und Richtlinien für das Gerät festlegen. Danach kann das Tablet (sogar noch eingepackt) dem Endnutzer überreicht werden.

  1. Unkomplizierter Kauf von Apps

Dank des Volume Purchase Program (VPP) von Apple ist der Kauf von Apps im Handumdrehen erledigt. Der Bezug von Apps, egal ob kostenfrei oder kostenpflichtig, wird in einem speziellen Store im Apple School Manager durchgeführt. Diese Käufe werden dann ihrer eigenen MDM-Instanz zur Verfügung gestellt. Es können sogar mehrere VPP Tokens zu einer Instanz hinzugefügt werden. Das ist vor allem für Schulträger und Schulverbunde interessant. Die MDM-Lösung von LogoDIDACT: LD Mobile liefert sogar einen hauseigenen App Store mit, über den Sie Ihre Apps pflegen können.

Ganz anders funktioniert der App-Kauf für Android-Geräte: Hier werden App-Lizenzen an Benutzerkonten gebunden, die von der Schule verwaltet werden müssen.

  1. Großes Angebot an Apps für den Bildungsbereich

Apple stellt mit seiner App eigens für Schulen: Apple Classroom eine Reihe von Funktionen speziell für Lehrkräfte zur Verfügung. Über die App lassen sich Schüler-Geräte steuern. Als Lehrkraft können Sie zum Beispiel eine App oder Webseite auf jedem Gerät in der Klasse starten, Dokumente verteilen oder die Bildschirme der Schüler-Geräte übertragen. Sie können sogar live im Unterricht sehen, in welchen Apps die Schüler gerade arbeiten. Um die Aufmerksamkeit Ihrer Schüler zu erhöhen, können Schüler-Geräte vorübergehend stumm geschaltet oder gesperrt werden.

  1. Updates

Während Apple regelmäßig Updates anbietet und diese Updates automatisch verteilt, gibt es bei den meisten anderen Tablet-Herstellern keine verlässlichen Updatezyklen. Updates von Apps müssen sogar manuell in das MDM eingespielt werden.

  1. Sonstiges

Tablets von Apple haben weitere Vorteile wie etwa ein erweiterter Diebstahl-Schutz. Denn: Diebe können mit gestohlenen Apple-Geräten nichts anfangen. Solange das Tablet (bzw. die Seriennummer des Geräts) einem Schulträger zugeordnet ist, kann auch nur der Schulträger das Tablet verwalten. Ein weiterer großer Vorteil von Apple-Geräten ist wohl Segen und Fluch zugleich: Apple steht im Verruf ein geschlossenes System zu sein, das hat allerdings den großen Vorteil, dass die Konnektivität unter Apple-Geräten hervorragend ist. iPads, Caching Server und Apple TV bilden eine wunderbare Tech-Trilogie.

Die Heterogenität der Hardware bei Android-Geräten dagegen macht vor allem Administratoren keinen Spaß. Hier verhält sich Android ähnlich wie Corona. Der Betreuungsaufwand steigt exponentiell mit der Anzahl unterschiedlicher Tablets.

Last, but not least: LogoDIDACT-Kunden erhalten attraktive Vergünstigungen für Apple-Geräte aufgrund unserer Partnerschaft mit der Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB), offizieller Apple Education Spezialist.

7. Office 365-Connector

Allgemeine Fragen

Der Office 365-Connector von SBE verbindet den LogoDIDACT-Schulserver mit der Microsoft 365-Infrastruktur.

  • Gültige Softwarepflege für die komplette LogoDIDACT-Umgebung
  • Ausreichend dimensionierte Hardware (Für die Nutzung des Konnektors werden zusätzliche Container installiert.)

Dringend empfohlen wird ein Monitoring-Vertrag mit SBE bzw. Ihrem zertifizierten LogoDIDACT-Partner, um einen optimalen Service und Support zu erhalten. Über das Monitoring und die durchgängige toolgestützte Überwachung Ihres LogoDIDACT-Servers und seiner Dienste vermeiden Sie vor allem Ausfälle durch Fehler, die sich im Vorfeld automatisiert erkennen lassen. Bitte wenden Sie sich an Ihren betreuenden Standort oder an Ihren LogoDIDACT-Partner, um zu klären, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen.

Der Office 365-Connector LD Azure Connect wird ab 01.01.2021 über die User Subscription lizenziert. Alle Lizenzen und Preise auf einen Blick.

Es gibt ein Wartungspaket für den Office 365-Connector, welches Sie für den Zeitraum der Nutzung benötigen. Die Laufzeit beträgt 12 Monate. Für genaue Preise wenden Sie bitte an Ihren betreuenden Standort oder an Ihren LogoDIDACT-Partner.

Der Office 365-Connector synchronisiert folgende Werte:

  • Benutzername inkl. Passwort
  • Gruppenzugehörigkeit
  • Gruppen inkl. Klassen und Projekte
  • Lizenzen
  • Zugewiesene Produkte der verfügbaren Lizenz

Von LD Azure Connect wird sowohl der kostenfreie Microsoft 365 Plan A1 als auch der kostenpflichtige A3 unterstützt. Ebenfalls unterstützt wird der Mischbetrieb der Lizenzierung über mehrere Pläne. Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Cloud Solution Provider (CSP).

Unter diesem Link finden Sie einen Vergleich der Pläne: Office 365 Pläne vergleichen

Ja, grundsätzlich besteht die Möglichkeit einen bereits bestehenden Tenant mit LD Azure Connect zu übernehmen.

Nein, die Schule erhält keinen administrativen Zugang zum Admin Center und kann daher auch keine Anpassungen vornehmen. Im Rahmen einer strukturierten Umsetzung sind Standards wichtig. Dadurch sparen Sie viel Arbeit bei der Einrichtung und Verwaltung. Gerne nehmen wir aber jederzeit
Anregungen hinsichtlich Erweiterungen und/oder Anpassungen entgegen, eine Umsetzung wird dann geprüft und wenn möglich strukturiert bereitgestellt.

Melden Sie derartige Wünsche gerne an Ihren betreuenden Standort oder an Ihren LogoDIDACT-Partner.

Sie erreichen das Office 365-Portal unter https://portal.office.com

Ja, Sie können sich auch direkt bei Teams anmelden unter https://teams.microsoft.com

Ja, die Anmeldung an Office 365 funktioniert auch wenn der Schulserver nicht erreichbar ist.

Ja, die E-Mails können über IMAP auch über andere E-Mail-Programme wie z. B. Thunderbird abgerufen werden.

Benutzer- und Gruppenverwaltung

Nein, die Benutzerverwaltung erfolgt wie gewohnt über die LD Console.

Nein, die Verwaltung erfolgt über die LD Console und das Control Center. Durch die LogoDIDACT-Ankopplung benötigen Sie keinen administrativen Zugang zu Office 365, da alle notwendigen Verwaltungstätigkeiten über den LD Azure Connector in LogoDIDACT durchführbar sind. Ein Administrator in Office 365 kann beispielsweise die Ankopplung löschen oder weitere Konflikte verursachen, weshalb kein direkter Zugriff ermöglicht werden kann.

Die Zuweisung der Office 365-Lizenzen zu den Benutzern erfolgt über das Control Center. Hier können auf Benutzer- und/oder Gruppenebene Lizenzen zugewiesen werden, abhängig vom verwendeten Plan.

Ja, die verfügbaren Produkte können im Control Center im Rahmen der zugewiesenen Lizenz einzeln aktiviert bzw. deaktiviert werden.

Nein, die Kennwörter werden von LogoDIDACT übernommen. Die Kennwörter werden im verschlüsselten Status zur Office 365-Instanz übertragen.

Ja, Office 365 gibt folgende Richtlinien für Passwörter vor:

  • Minimale Länge: 8
  • Maximale Länge: 16
  • Minimale Anzahl Kleinbuchstaben: 1
  • Minimale Anzahl Großbuchstaben: 1
  • Minimale Anzahl Ziffern: 1
  • Minimale Anzahl Sonderzeichen: 1
  • Minimum verschiedener Klassen von Zeichen: 2
  • Ihr neues Passwort darf nicht dasselbe wie Ihr aktuelles Passwort sein
  • Ihr neues Passwort darf nicht dasselbe wie Ihr Loginname sein
  • Ihr Passwort darf keine Teile des Loginnamens enthalten (z. B. das Lehrerkürzel)

Ja, wir können die Kennwörter automatisiert auf ein Microsoft-konformes Kennwort aktualisieren. Wenn Sie es wünschen, werden die bestehenden Kennwörter wie in diesem Beispiel aktualisiert:

Altes Kennwort des Schülers: „civi8“
Neues Kennwort des Schülers: „civi8:civi8“

Ja, neu angelegte Benutzer erhalten automatisch ein Kennwort, das den Richtlinien von Microsoft entspricht.

Neue Benutzer deren Kennwörter nicht den Richtlinien von Microsoft entsprechen, erhalten keinen Office 365-Zugang. Bestehende Benutzer können Sich nicht mehr anmelden, wenn Sie das Passwort auf einen Wert ändern, der nicht den Passwort-Richtlinien von Microsoft entspricht.

Ja, wir stellen mit der Einrichtung des Office 365-Connectors auch ein Self Service Password Portal zur Verfügung. Über dieses Portal kann jeder Benutzer eigenständig sein Passwort ändern.

Wenn Schüler*innen ihr Kennwort vergessen haben, kann dieses durch Lehrer*innen in der LogoDIDACT Console zurückgesetzt werden.

Haben Lehrer*innen ihr Kennwort vergessen, kann dieses durch den Medienbeauftragten in der LogoDIDACT Console zurückgesetzt werden.

Ja, es werden automatisch Teams erstellt, die den Klassen und Projekten des LogoDIDACT-Systems Ihrer Schule entsprechen. Die Namen werden von LogoDIDACT übernommen.

Trägt sich ein Lehrer über die LD Console in eine Klasse oder ein Projekt ein, so wird er automatisch der Besitzer des Teams in Office 365.

Ja, alle Lehrer, die einer Gruppe/Klasse/Projekt zugeordnet sind, werden Besitzer des Teams.

Ja, Sie können Gäste zu Teams einladen. Die Gäste benötigen allerdings auch ein Konto für Office 365.

Dies ist der zum Service ld-azure-sync gehörende administrative Benutzer, welcher automatisiert die Teams verwaltet. Damit wird die unter c. im Handbuch beschriebene Ankoppelung technisch umgesetzt. Dieser Nutzer ist für die korrekte Funktion des Systems obligatorisch.

Ja. Benutzer, die über die LD Console deaktiviert werden, werden auch im Office 365 Port gesperrt.

Ja. Benutzer, die in LogoDIDACT gelöscht werden, werden auch in Office 365 gelöscht.

Microsoft behält diese Konten 30 Tage in einem Papierkorb, dadurch können wir im Falle einer versehentlichen Löschung die Konten wiederherstellen.

8. Lizenzmodell zum O365-Connector: User Subcription 

Im Modell der User Subscription erfolgt die Lizenzierung nicht auf Basis von Geräten wie PCs, Notebooks oder Tablets, sondern der Anzahl an Benutzern. Über eine jährliche Gebühr werden darüber alle neuen und speziell für Benutzer entwickelten Module und Bausteine in LogoDIDACT lizenziert, wie z. B. LD Azure Connect für Office 365.

Nein, die gerätebezogene Lizenzierung von LogoDIDACT bleibt bestehen. Es gibt weiterhin eine Server-Lizenz, sowie Client-Lizenzen für schuleigene PCs und Notebooks und LD Mobile-Lizenzen für Tablets. Die bisherige gerätebezogene Lizenzierung wird durch das Modell der User Subscription ergänzt.

Die Lizenzierung von LogoDIDACT erfolgte bisher nur auf Basis von schuleigenen Geräten, weil sich ein Großteil der Funktionen, Lösungen und Vorteile konkret auf Geräte bezog. Neue Module und Bausteine, wie z.B. LD Azure Connect für Office 365, sind aber speziell für Lehrer*innen und Schüler*innen entwickelt und haben keinerlei Bezug zu Geräten. Die ausschließlich gerätebezogene Lizenzierung ist auch nicht mehr zeitgemäß, da es immer häufiger Umgebungen gibt, in denen überwiegend mit privaten Geräten auf den LogoDIDACT-Server zugegriffen wird. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn der LogoDIDACT-Server in der Cloud läuft und keine gerätebezogenen Lizenzen erforderlich sind.

Das flexible Modell der Lizenzierung von Geräten und Benutzern über die User Subscription deckt alle Szenarien des Betriebs ab, sowohl mit lokalem Server an der Schule, der rein cloudbasierten Lösung oder kombiniert im hybriden Modus. Mit der gemischten Lizenzierung für Benutzer und Geräte gibt es immer das optimale Modell mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis.

Die User Subscription basiert ausschließlich auf der Anzahl der Schüler und kostet 1 Euro pro Schüler und Jahr.

Nein, die Anzahl an Lehrer*innen spielt keine Rolle. Alle Lehrer*innen können die Module und Bausteine nutzen, die über eine bestehende User Subscription für die Schüler lizenziert sind.

Ja, die Mindestanzahl an Benutzern in der User Subscription liegt bei 250 Schülern.

Nein. Über die Anzahl bestellter User Subscriptions wird die Nutzung der benutzerbezogenen Module für diese Menge freigeschaltet. Wenn Sie an Ihrer Schule Office 365 mit 450 Schülern nutzen möchten, benötigen Sie die User Subscription in der Menge 450 und bei 800 Schülern in der Menge 800.

Nein, die User Subscription ist nur dann notwendig, wenn Sie sich für die Einführung eines darüber lizenzierten neuen Moduls entscheiden. Dies ist beispielsweise für den Microsoft Connector LD Azure Connect notwendig, damit Sie das bisher kostenfreie Modul ab 01.01.2021 weiter nutzen können.

Die folgenden speziell für Benutzer entwickelten Bausteine werden ab 01.01.2021 über die User Subscription lizenziert:

  • LD Azure Connect
  • Groupware Kopano
  • LD Webfilter (KI-basierter Jugendschutzfilter)

Nein, der Preis von 1,- € pro Schüler und Jahr bündelt in der User Subscription alle speziell für Benutzer entwickelten Module. Künftige benutzerbezogene Entwicklungen werden automatisch Teil der Lizenzierung über die User Subscription.

Voraussetzung für die User Subscription ist eine gültige Softwarepflege für die komplette LogoDIDACT-Umgebung.

Nein, jedoch ist es dringend empfohlen, einen Monitoring-Vertrag mit uns bzw. Ihrem zertifizierten LogoDIDACT-Partner abzuschließen, um die Systeme aktuell zu halten und einen optimalen Service und Support erhalten zu können. Über das Monitoring und die durchgängige toolgestützte Überwachung Ihres LogoDIDACT-Servers und seiner Dienste, vermeiden Sie vor allem Ausfälle durch Fehler, die sich im Vorfeld automatisiert erkennen lassen.

Die neue Version des Office 365-Konnektors LD Azure Connect führt ab 1.1.2021 eine Lizenzprüfung auf technischer Ebene durch und funktioniert ohne bestehende User Subscription nicht mehr. Der Konnektor stellt seine Arbeit zwischen LogoDIDACT-Server und Azure-AD komplett ein. Bitte beachten Sie, dass die Umgebung zusätzlich aus einem Microsoft Tenant und einer kundenspezifischen Domain besteht, die Ihr Partner für Sie installiert, konfiguriert und betreut hat.

Nein, diese Leistung ist nicht Gegenstand der User Subscription und muss individuell mit Ihrem LogoDIDACT-Partner abgestimmt werden. Die Kosten für das Hosting einer schulspezifischen Domäne (domainname.schule oder domainname.online) können je nach Provider und Name der Domain sehr unterschiedlich sein. Die teilnehmenden LogoDIDACT-Partner haben im Rahmen der Corona-Unterstützung und der für Sie kostenfreien Einführung bis 31.12.2020 auch die Kosten für die schulspezifische Domain übernommen.

Nein, diese Leistungen sind nicht Gegenstand der User Subscription und sind individuell mit Ihrem LogoDIDACT-Partner zu klären. Eine notwendige Voraussetzung für die Möglichkeit der Betreuung von LD Azure Connect und dem Microsoft Tenant ist das Server-Monitoring. Die teilnehmenden LogoDIDACT-Partner haben im Rahmen der Corona-Unterstützung und der für Sie kostenfreien Einführung bis 31.12.2020 auch die Kosten für die Betreuung des Tenants übernommen, sofern das Server-Monitoring bestand.

Nein, diese Leistungen sind nicht Gegenstand der User Subscription und sind individuell mit Ihrem LogoDIDACT-Partner zu klären.

Wenden Sie sich bitte rechtzeitig vor Ablauf der kostenfreien Phase an SBE oder Ihren LogoDIDACT-Partner, um die User Subcription abzustimmen und zu beauftragen und weiterhin von der perfekten Ankopplung zu Microsoft 365 profitieren zu können.

Referenzen