FAQ – Häufig gestellte Fragen und Antworten

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FAQ – Häufig gestellte Fragen und Antworten 2017-04-18T09:58:10+00:00

logoDIDACT – Allgemein

Der größte Vorteil von logoDIDACT besteht darin, dass es eine komplette Schulserverlösung aus einer Hand ist, deren Entwicklung SBE von A bis Z bestimmen und beeinflussen kann.

Für Kunden, betreuende Systemhäuser und Sachaufwandsträger bietet die Komplettlösung mit logoDIDACT folgende konkreten Vorteile:

  • keine Fremdsoftware notwendig, d.h. Kostenersparnis
  • keine Abhängigkeit von mehreren Einzelprodukten verschiedener Hersteller, d.h. Klarheit bei der Frage der Zuständigkeit und Support
    für das gesamte Produkt von A bis Z
  • optimal aufeinander abgestimmte Module und Funktionen, d.h. höhere Stabilität und Zuverlässigkeit im Betrieb
  • optimal integriertes Rembo/mySHN, d.h. weniger Aufwand und Vermeidung von Fehlern
  • einfachere und schnellere Installation des gesamten Servers durch EDV-Betreuer, d.h. Kostenersparnis
  • durchgängige Softwarepflege und einfache Aktualisierung des Gesamtsystems, d.h. Kostenersparnis und Sicherheit
  • keine Abhängigkeit von Fremdsoftware auf die man keinen Einfluss hat, d.h. schnellere Fehlerbehebung bei Problemen möglich
  • klares Konzept für Weiterentwicklung und Softwarepflege, d.h. Planungssicherheit
  • Keine andere Schulserverlösung hat einen derart großen Funktionsumfang
  • Der Grad der Automatisierung von Prozessen ist maximal (Schleifenerkennung, DHCP-Erkennung, Datensicherung, Virensignaturupdates, usw.)
  • Selbstheilende Arbeitsstationen d.h. die PCs werden bei JEDEM Start in Sekundenschnelle synchronisiert
  • Optimal integriertes Rembo/mySHN für die Softwareverteilung
  • Parallelbetrieb von Rembo/mySHN 2 und 5 oder höher
  • Mehrinstanz-Betrieb, d.h. 5 parallele Rembo/mySHN-Server für große Netzwerke (ab 100 Clients)
  • Vollkommen automatisierte Softwarepflege über Updateserver
  • Service- und Supportkonzept bundesweit mit Monitoring/Überwachung
  • Eigener Aktivierungsserver für Windows 7/8 und Office 2010/2013
  • Integriertes Digitales InfoBoard (DIB), Anzeige von z.B. Vertretungsplänen, Stundenplänen oder Mensaplänen ohne
    zusätzliche Kosten für Server möglich

Nein, das „Linux“ bezieht sich ausschließlich auf die Serverseite.

Nein, der logoDIDACT-Schulserver ist eine Komplettlösung und die Software installiert und konfiguriert das gesamte Linux-Serverbetriebssystem inklusive aller Serverdienste und Module.

Nein, denn die gesamte Steuerung des Servers und sämtliche Aufgaben für den Betrieb lassen sich über die graphische Oberfläche ldConsole oder über die Weboberfläche ITBInterface von einer Arbeitsstation aus erledigen.
Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass z.B. das Apple Betriebssystem iOS ebenfalls auf einen UNIX-Kern zurückgeht.
Entscheidend dabei ist die Tatsache, dass es eine leicht bedienbare graphische Oberfläche gibt, wie das bei logoDIDACT der Fall ist.

Ja und grundsätzlich ist es sinnvoll, die Installation einer EDV-Anlage von Fachfirmen durchführen zu lassen.
Ob dies aber notwendig ist, hängt von den eigenen Fähigkeiten ab und natürlich auch davon, ob man so etwas überhaupt selbst durchführen will.
Obwohl logoDIDACT so entwickelt wurde, dass es prinzipiell auch ohne spezielle Experten-Kenntnisse installiert werden kann, haben viele Kunden weder die Zeit noch die Lust oder das notwendige Grundwissen eine Installation durchzuführen.

Primär sollte es auch nicht die Aufgabe des EDV-Betreuers an einer Schule sein, das System selbst zu installieren.
Vieles von dem, was innerhalb von logoDIDACT machbar ist, lässt sich technisch auch nicht einfacher darstellen, als es in der Praxis ist und Erfahrung ist alles.
Letztendlich ist es so, dass die Qualität einer Gesamtinstallation doch zu 80% vom fachlichen Know-how desjenigen abhängt, der alles das installiert.
Es geht nicht nur um den logoDIDACT-Server, sondern um USV, Backup, Router, Switches, Drucker, WLAN-Access Points und Arbeitsstationen mit Windows 2000, XP, Windows 7, Windows 10 und Linux und dutzenden Anwendungen.

Firmen, die logoDIDACT bei ihren Schulen einsetzen und sich speziell mit Schulen beschäftigen, können sich für das logoDIDACT-Partnerprogramm zertifizieren.

  • Höhere Sicherheit

    Grundsätzlich ist bei einem Windows-Server die Gefahr eines Befalls durch Viren, Würmer oder Trojaner viel höher als beim logoDIDACT-Server.
    Das Risiko beim Windows-Server kommt vor allem auch dadurch, dass über die graphische Oberfläche von Windows viele EDV-Betreuer direkt am Server arbeiten und z.B. im Internet surfen. Weiterhin verleitet die bekannte Windows-Oberfläche viele EDV-Betreuer dazu, dort Software zu installieren und auszutesten und generell Aktionen durchzuführen.
    Alle diese Risiken gibt es beim logoDIDACT-Server nicht und am Server direkt steht bewusst keine graphische Oberfläche zur Verfügung.

  • Höhere Zuverlässigkeit und Stabilität

    Leider ist es bei einem Windows-Server in der Praxis so, dass Updates in der Regel einen Neustart des Servers erfordern, was die Systempflege erschwert.
    Weiterhin muss ein Windows-Server auch in seiner normalen Betriebsphase regelmäßig aus unbekannten Gründen neu gestartet werden, damit wieder alle Dienste funktionieren. Das ist keine Basis für einen zuverlässigen und stabilen Betrieb.
    Bei logoDIDACT erfordern die Softwareupdates vom ldUpdate-Server keinen Neustart und auch im laufenden Betrieb sind Neustarts nicht notwendig, so dass die Server in der Regel über Jahre hinweg durchlaufen.

  • Einfachere Wartung und geringere Kosten bei der Softwarepflege

    Ein Grundkonzept von logoDIDACT ist die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Bereitstellung eines Updateservers über den der Schulserver durchgehend aktuell gehalten werden kann. Es gibt keine Versionssprünge, wie z.B. bei einer Windows-Server-Plattform, sondern einen Befehl „ldupdate“, der den Server komplett aktualisiert und damit enorme Kosten einspart.

    Die Plattform Windows-Server bietet keinen durchgehenden Updatevorgang an und in der Praxis bedeutet jeder Versionswechsel faktisch eine Neuinstallation mit erheblichen Kosten.
    Die Softwarepflege bei logoDIDACT verteilt sich kontinuierlich auf die Laufzeit und ist pro Jahr fest kalkulier- und damit planbar.
    Die Kosten für den Installationsaufwand entfallen komplett.

  • Bessere Leistung und weniger Ressourcenbedarf

    Viele Verbesserungen von Komponenten oder Modulen sind in logoDIDACT nur dadurch möglich, dass die Umgebung auf Betriebssystemebene am Server dafür geschaffen wurde. Sowohl der Parallelbetrieb von Rembo/mySHN 2 oder 5 und höher gehört dazu, als auch der Betrieb von Rembo/mySHN in mehreren Instanzen.Der Datendurchsatz lässt im Mehrinstanzbetrieb in großen Netzwerken leicht vervielfachen.
    Bei fünf parallel laufenden Instanzen schaufelt der Rembo/mySHN-Server innerhalb von logoDIDACT-Images mit 1000 MB/s und mehr ins Netzwerk, was bei großen Netzwerken an beruflichen Schulen oder auch Hochschulen mit hunderten Rechnern und großen Images (Windows 7) nicht nur sinnvoll, sondern auch empfehlenswert ist.
    Geschwindigkeitssteigerungen sind mit Rembo/mySHN auch dadurch machbar, dass mehrere Netzwerkkarten vom Serverbetriebssystem zu einer logischen Karte zusammengefasst werden (Bonding), wie das bei logoDIDACT problemlos der Fall ist.
    Weiterhin ist der Betrieb von Rembo/mySHN in gerouteten Netzwerken und in VLANs eine Eigenschaft, die das Serversystem bereitstellen muss. logoDIDACT bietet in diesem Bereich alles an Funktionalität, was den Betrieb von Rembo/mySHN optimiert.

logoDIDACT – Lizensierung & Softwarepflege

Die Lizenzierung von logoDIDACT basiert auf dem Client/Server-Modell, d.h. es gibt eine Serverlizenz und eine Clientlizenz.
Die Lizenzierung erfolgt dabei über einen Lizenzkey, d.h. eine Datei, die am logoDIDACT-Server eingespielt wird.
Die minimale Lizenzierung besteht dabei aus: 1 x Serverlizenz und 5 x Clientlizenz.
Clientlizenzen können nur in 5er Lizenzpaketen erweitert werden.

Lizenzen benötigen Sie für Arbeitsplätze (PCs oder Notebooks), wenn Sie diese mit Rembo/mySHN betreiben oder auch die didaktischen Module von logoDIDACT nutzen.
Auch die Nutzung des logoDIDACT-Key-Management-Servers für die Produktaktivierung von Windows oder Office erfordert Clientlizenzen und funktioniert nur im Zusammenspiel mit Rembo/mySHN.
Keine Clientlizenzen benötigen Sie für Computer, die nur die verschiedenen Web-, Datei und Anmeldedienste des logoDIDACT-Servers nutzen.

Dazu gehören:

  • Anmeldedienst an der Domäne
  • Zugriff auf Web-Dienste wie Moodle, Raumbuchungssystem MRBS, Webmail, ITRBInterface, Drupal und Jugendschutzfilter
  • Zugriff auf Druck- und Dateidienste
  • Zugriff über WLAN-Hot-Spot

Beispiele:

  • private Notebooks von Lehrern/Lehrerinnen
  • alte PCs, die Sie z.B. mit einer Wächterkarte schützen und die nur über den Webfilter des Servers ins Internet kommen sollen
  • Geräte wie Smartphones oder Handys, die per WLAN ins Internet kommen (falls man das überhaupt zulassen möchte)

Ein Grundkonzept der Komplettlösung ist eine durchgängige Verbesserung und Weiterentwicklung aller bestehenden Softwarebausteine.
Dazu zählt nicht nur die Behebung von Fehlern oder die Bereitstellung von Verbesserungen, sondern auch die Ergänzung um neue Funktionen und Module.
Diese kleinen und größeren Anpassungen, Fehlerbehebungen, Verbesserungen und Erweiterungen werden über eine aktive Softwarepflege und einen Updateserver zur Verfügung gestellt.
Der logoDIDACT-Schulserver entwickelt sich dabei kontinuierlich ohne Versionssprünge weiter und lässt sich über die Softwarepflege leicht auf einem aktuellen Stand halten.

Über die Softwarepflege werden durch SBE sowohl für den Server mit seinen verschiedenen Diensten als auch für die speziellen Komponenten auf der Arbeitsstationsseite Aktualisierungen bereitgestellt.

Die Softwarepflege umfasst dabei:

  • Bereitstellung von Updates und Upgrades
  • Bereitstellung von Releases (neuen Versionen)
  • Support per Telefon, Fax, Email und Internet-Forum

Die Softwarepflege umfasst NICHT die Installation von Updates, Upgrades und Releases von logoDIDACT.
Die Softwarepflege umfasst auch in keiner Weise die Betriebssysteme auf Arbeitsstationsseite oder darauf installierte Anwenderprogramme.

Jede Neulizenz oder Updatelizenz von logoDIDACT beinhaltet 12 Monate Softwarepflege. Dies gilt sowohl für die Serverlizenz als auch die Clientlizenzen.
Wenn die Softwarepflege gegen Ende der Laufzeit verlängert wird, dann wird dieser Vorgang als Erneuerung (Renewal) der Softwarepflege bezeichnet.
Der Vorteil liegt in planbaren und moderaten Kosten in Höhe von 20% des aktuellen Preises für eine Neulizenz.

Eine durchgängig aktive Softwarepflege bietet viele Vorteile:

  • Server/Schule bleibt auf dem neuesten Stand
  • Sicherheit bleibt kontinuierlich gewahrt (Lücken werden geschlossen, Fehler behoben, Hotfixes bereitgestellt)
  • Sie erhalten Verbesserungen, Patches, Hotfixes, Updates, Upgrades und neue Funktionen und Module
  • Support per Telefon/Fax/Email und Internet-Forum
  • Die Kosten für die Softwarepflege sind moderat und planbar (die kontinuierliche Pflege ist deutlich günstiger, als ein Neueinstieg)
  • keine Fremdsoftware (Systemsoftware) notwendig
  • Schule/Schulträger spart Zeit und Kosten, weil neue Module die Arbeit erleichtern und neue Lösungen zur Verfügung gestellt werden
  • Minimierung der Kosten durch kontinuierlichen Updateprozess
  • beinhaltet die Pflege von Virensignaturen und Jugendschutzfilter
  • Informationen per logoDIDACT-Newsletter

Wie wichtig und vorteilhaft eine durchgängige Softwarepflege ist, zeigen nicht nur die langfristig geplanten neuen Module (entsprechend der Produkt-Roadmap), sondern auch die aus dem Bedarf heraus entwickelten Lösungen, wie z.B. der logoDIDACT-Key-Management-Server zur Aktivierung von Windows und Office.

logoDIDACT – Serverhardware & Installation

Die Dimensionierung der Serverhardware für den logoDIDACT-Server hängt entscheidend von der Größe des Netzwerkes bzw. der Anzahl an Arbeitsstationen ab, die angeschlossen werden.

Mindestvoraussetzungen:

  • Prozessor Dual-Core, 3.0 GHz oder höher
  • 16 GB Arbeitsspeicher
  • 160 GB Festplatte
  • 2 Netzwerkkarten

Grundsätzlich sollte der Server ein Gerät sein, das auch tatsächlich für den Serverbetrieb geeignet ist, d.h. bei dem Mainboard, Festplatten, Netzteil und andere Komponenten für den Dauerbetrieb ausgelegt sind.

Empfohlene Ausstattung (Einrichtung ab 50 PCs):

  • Markenserver mit Management-Funktionen
  • Prozessor Intel Xeon CPU
  • 16 GB Arbeitsspeicher (ECC-RAM)
  • gesteckter RAID Controller
    Grundsätzlich keine onboard-Raid (meist Fake-Raid), es sei denn, Servermodell wird explizit erwähnt, weil getestet. Wenn der Server über keinen, einen schlechten oder einen Fake-RAID Controller verfügt, dann gibt es einen sehr günstigen RAID Controller: LSI 3041E (SATA & SAS)
    Dieses Modell gibt es von verschiedenen Herstellern für etwa 100.– bis 130.– €: Fujitsu-Artikel-Nr.: S26361-F3257-L4 oder HP-Artikel-Nr.: EH417AA
  • 2 x 500 GB oder 2 x 1 TB SATA- Festplatte im RAID-1 (oder 4 Platten im RAID 10)

Empfohlene Ausstattung (Einrichtung ab 100 PCs):

zusätzlich zu der obigen Ausstattung:

  • Redundantes Netzteil für Ausfallsicherheit
  • Prozessor Intel Xeon CPU Quad-Core
  • SAS-Festplatten anstelle von SATA

Voraussetzung für das Server-Monitoring:

  • System zur Administration und Fernwartung von Servern, wie z.B.: iLo, IPMI, iRMC
Ebenfalls Bestandteil und fest zu jedem Server gehörend ist eine USV, die den Server vor Überspannung schützt und bei längerem Stromausfall geregelt herunterfährt.

Ja, unter der Vielzahl verschiedener Server-Hersteller bekannter und weniger bekannter Marken, gibt es bestimmte Modelle die von Partnerfirmen
in Projekten eingesetzt wurden und werden, so dass bekannt ist, ob es mit diesen Geräten Probleme gibt oder nicht.
Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Geräte keine Werbung für oder gegen eine bestimmte Marke machen sollen, sondern es um rein technische Probleme geht, die im Zusammenhang mit den aufgeführten Geräten gemeldet wurden.

Positivliste:
• Hewlett Packard ML 350 T06 mit Smart Array Controller P410i/256MB
• Server mit SATA/SAS RAID-Controller LSI 3041E
(Fujitsu-Modell-Nummer: S26361-F3407-L1, HP-Modell-Nummer: EH417AA)

Negativliste:
• Dell PowerEdge T310 mit PERC H200 Controller
http://en.community.dell.com/support-forums/servers/f/906/p/19333824/19702239.aspx
Das Problem dieses Controllers ist, dass er über keinen Schreib-Cache verfügt und damit eine extrem schlechte Performance liefert
• Dell PowerEdge T110

Die Beschreibung der Serverinstallation ist im Handbuch Schritt für Schritt beschrieben. Die Installations-CD steht im Downloadbereich auf
www.logodidact.de als so genannte ISO-Datei zur Verfügung. Die Zugangsdaten erhalten Sie im Zusammenhang mit den endgültigen Produkt-Keys
oder auch der Test-Keys per Mail.

logoDIDACT – Client-Hardware & Software

Mindestvoraussetzungen:

  • PXE-Netzwerkkarte
  • 40 GB Festplatte (davon müssen ~40% für den Cache reserviert werden)
  • 2 GB bei Windows 7 (empf. 4 GB), 1 GB bei Windows XP
  • Prozessor Pentium 4, 1.5 GHz (empfohlen Core2Duo oder besser)

PXE steht für „Preboot eXecution Environment“ und ist eine Spezifikation von Netzwerkkarten, die es ermöglicht, dass der Rechner aus dem Netzwerk startet. PXE ist seit mehr als 10 Jahren ein Standard und sämtliche Markengeräte (Fujitsu-Siemens, IBM, HP, Compaq, Dell, Acer usw.) beherrschen diesen Standard, auch wenn der Begriff „PXE“ selten in Datenblättern auftaucht.
PXE-Netzwerkkarten gibt es als gesteckte Karte oder onboard auf PCs und in Notebooks.
Generell bieten die meisten am Markt erhältlichen Computer und Notebooks mit einer onboard-Netzwerkkarte auch PXE.

Wenn sich die Netzwerkkarte auf dem Mainboard Ihres Computers befindet, dann sollte im BIOS eine Option zu finden sein, über die Sie die Netzwerkkarte aktivieren oder deaktivieren und eventuell auch eine weitere Option, in der Sie das Bootrom aktivieren oder deaktivieren können.
Grundsätzlich muss eine Option „Boot from LAN“ oder ähnlich im Bereich der Bootreihenfolge vorhanden sein.
Es ist auch möglich, dass die Geräte in der Bootreihenfolge namentlich dargestellt werden.
PXE-Netzwerkkarten erscheinen dann oft als „Boot Agent“ oder „IBA …“ (Intel Boot Agent), „MBA…“ (Managed Boot Agent) oder ähnlich.
Mehr Informationen finden Sie im Handbuch des Computers oder des Mainboards. Bei gesteckten Netzwerkkarten müssen Sie sowohl die Bootreihenfolgen im BIOS des Computers entsprechend ändern, als auch eventuell notwendige Einstellungen im BIOS der Karte selbst vornehmen.
Weitere Informationen dazu finden Sie auch im Handbuch (I.2.1.1. Ändern der Bootreihenfolge auf Netzwerkbetrieb).

Das Imaging unterstützt die gebräuchlichen Betriebssysteme wie Windows 7, Windows 8, Windows 10 und auch Linux-Clients.
Die graphische Oberfläche ldConsole ist in Java programmiert und derzeit für die aufgeführten Betriebssysteme verfügbar.
Gleiches gilt für die Komponenten ldAgent, ldMaster und die Treiber für Maus- und Tastatursteuerung.
Ja. Der Installer für logoDIDACT-Agent und Console bietet sämtliche Komponenten und Treiber für beide Systeme an.

Ja. Speziell dafür wurde in logoDIDACT ein eigener Key-Management-Server für die Aktivierung von Windows 7/8/10 und Office 2010/2013/2016 entwickelt. Damit haben Sie eine Lösung, mit der Sie ohne Spezialkenntnisse oder separaten Microsoft-KMS-Server die Produkte auf einfache Weise aktivieren können.
Unterstützt werden dabei vor allem die Volumenlizenzkeys vom Typ MAK aber auch Einzellizenzkeys.

Nein. Es gibt keinen Zwang sämtliche Rechner über Imaging und Selbstheilung mit Rembo/mySHN zu betreiben.
In der Praxis bietet es aber viele Vorteile.
Bitte beachten Sie, dass für Geräte, die nicht im Imaging betrieben werden, keinerlei Support gegeben wird.
Bestimmte Dienste, wie z.B. der logoDIDACT-Key-Management-Server funktionieren auch nur im Zusammenhang mit dem Einsatz von Rembo/mySHN.

Die Apple-Clients unterstützen keinen PXE-Boot, so dass Sie diese Geräte nicht mit Rembo/mySHN betreiben können.
Die Selbstheilung und Softwareverteilung funktioniert dort also nicht, weil die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt sind.
Es gibt aber viele Dienste auf die auch Apple MAC OSX-Clients zugreifen können.
Sämtliche webbbasierten Dienste (Moodle, Drupal, Webmail, Webfilterung) sind verfügbar, ebenso Druckdienste und auch die Anmeldung an der Domäne.

Es besteht die Möglichkeit in logoDIDACT selbst einen Terminal-Server laufen zu lassen und Terminal-Clients anzubinden.
Grundsätzlich gibt es auf dem logoDIDACT-Server nichts, was man technisch nicht realisieren könnte, da Linux ein freies Serverbetriebssystem ist und es entsprechende Pakete gibt.
Der Fokus liegt aber eindeutig bei den so genannten FAT-Clients (im Gegensatz zu Thin- oder Terminal-Clients), also normalen Arbeitsstationen.
Der Vorteil einer einfachen und nur einmaligen Softwareinstallation von Anwendungen auf einem Terminalserver und Nutzung auf den Terminal-Clients wird in logoDIDACT über das Imaging mit Rembo/mySHN realisiert.
Die Installation ist dabei noch einfacher und schneller, weil die Anwendung nicht speziell für Terminal-Server-Installationen geeignet sein muss.
Genau das ist bei vielen Anwendungen im Schulumfeld gerade aber nicht der Fall.
Der vermeintliche Vorteil, dass Terminal-Clients günstiger in der Anschaffung sind als normale PCs, wird in der Praxis dadurch wieder ausgeglichen, dass der Server entsprechend größer dimensioniert werden muss, weil die Anwendung und sämtliche Sitzungen dort laufen.
Ein grundlegendes Problem von Terminal-Serverlösungen besteht in der Bandbreite, d.h. überall wo große Mengen an komplexen Bildänderungen zu den Clients übertragen werden müssen, ist eine solche Lösung vollkommen ungeeignet (z.B. CAD-Bereich, Grafikvideoschnitt, Bildbearbeitung usw.).

Ja, sofern der Windows-Terminal-Server als Domänenmitglied im LDAP des logoDIDACT-Servers aufgenommen wird.
Dies wurde bisher nur mit einem Windows 2008-Server grob getestet.
Wesentlich ist in diesem Zusammenhang zunächst die Tatsache, dass eine Ankopplung prinzipiell machbar ist.
Tatsache ist aber auch, dass die meisten Schulkunden im Zusammenhang mit der Umstellung auf logoDIDACT von den Terminal-Clients weggehen, gerade wegen der oben aufgeführten Probleme und Kriterien, die sicherlich im schulischen Umfeld vollkommen andere sind als im Businessbereich.

Als Basis für die Webfilterung wird in logoDIDACT Dansguardian verwendet. Darüber werden sowohl „bekannte“ unerwünschte Seiten gefiltert (URL-Filter) als auch Seiten, die bestimmte unerwünschte Wörter enthalten (Wortfilter).
Ein großer Vorteil des Jugendschutzfilters in logoDIDACT besteht darin, dass die Lehrer über die ldConsole die Filterung sehr einfach pro Schüler oder im ganzen Raum deaktivieren können.
Der Schutz wird dabei zeitgesteuert ausgeschaltet, so dass er sich nach einer ausgewählten Zeit von z.B. 15 oder 30 Minuten wieder automatisch aktiviert.
Im Vergleich zu anderen Lösungen, ist der Jugendschutzfilter in logoDIDACT vor allem schnell, sicher und praktisch in der Handhabung.
Ebenso kann jeder Lehrer eine unerwünschte Seite auf eine so genannte Blacklist setzen und eine Seite die nie gesperrt werden soll, auf eine Whitelist.

Nein, die Filterlisten werden im Zusammenhang mit der Softwarepflege aktualisiert, so dass keine weiteren zusätzlichen Kosten entstehen.
Die Filterlisten sind ein Mix aus Listen von URLBlacklist.com und anderen frei erhältlichen Quellen.
Diese stehen in logoDIDACT in Form von insgesamt 68 Kategorien zur Verfügung, von denen die 10 wichtigsten per Standard aktiviert sind.
Durch die Aktivierung weiterer Kategorien (z.B. Shopping, Webmailer usw.) kann man die Sicherheit auf die Bedürfnisse der Schule anpassen.
Neben den Webfilterlisten werden innerhalb der Softwarepflege weitere Listen direkt von SBE gepflegt und zyklisch aktualisiert, darunter eine Blacklist für Proxy-Server und eine weitere für so genannte Tor-Server. Damit wird verhindert, dass Schüler über fremde Server (Proxies) im Internet auf verbotenen Seiten surfen oder über eine ganzes Netzwerk an Servern (Tor = The Onion Routing) anonym im Netz unterwegs sind.
Ja, in logoDIDACT steht ein sehr einfach zu bedienendes Modul bereit, mit dem festgestellt werden kann, welcher Schüler wann auf welchen Seiten gesurft hat.
Um dies nachvollziehen zu können, muss ein Lehrer Mitglied der Gruppe Datenschutz sein, so dass diese Möglichkeiten der Auswertung nicht grundlos genutzt oder evtl. sogar missbraucht werden können.

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Kontaktieren Sie uns gerne!

logoDIDACT 2.0

Wenngleich wir alles unternommen haben das Upgrade so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten, bietet ein derart umfangreiches Upgrade natürlich immer die Gefahr, dass Expertenwissen notwendig ist. Daher ist die Antwort: „Technisch“ ist das machbar.
Wir empfehlen Ihnen jedoch, das Upgrade in Abstimmung mit einem logoDIDACT-Partner durchzuführen, für diese Unterstützung entstehen in der Regel Kosten.
Für Kunden mit aktiver Softwarepflege entstehen für das Upgrade auf die Version 2.0 keine zusätzlichen Kosten für die Software.
Besitzen Sie zusätzlich einen SBE-Monitoringvertrag, so führen wir auch die serverseitige Aktualisierung ohne zusätzliche Kosten durch.
Nach der Aktualisierung sind jedoch zwingend einige Anpassungen in bestehenden Images (z.B. Windows 7 Netzwerkwahl) notwendig.
Daher empfehlen wir, dass die Umstellung des Servers von einem Vor-Ort-Einsatz eines logoDIDACT-Partners begleitet wird.
Aufgrund des Umfangs der Neuerungen erschließt sich diese Empfehlung sicherlich von selbst.
Da eine Einweisung in die Nutzung von ldprotect 2.0 und der zahlreichen Neuerungen sinnvoll ist, kann eine Abrechnung der gesamten Umstellung in der Regel auch als Fortbildung erfolgen.
Aufgrund der geänderten Architektur und des topaktuellen Systems kann der logoDIDACT 2.0-Server die Hardwareressourcen wesentlich besser nutzen, weshalb wir hier eine RAM-Größe von 16 GB dringend empfehlen.
Prinzipiell kann der Server auch mit 8 GB RAM betrieben werden, allerdings dann in einem eingeschränkten Modus, bei dem Sie nur die aktuellen und keine neuen Module einsetzen können.
Aus praktischer Sicht beträgt die Mindestvoraussetzung des Hauptspeichers im Server also 16 GB und hier gilt das Motto „viel hilft viel“.
Bei der Durchführung des Upgrades wird geprüft, ob eine aktuelle Datensicherung vorhanden ist, so dass im Falle eines Problems die Rückkehr zum alten Zustand möglich ist. Konkret benötigen Sie also eine interne Backupplatte oder eine USB-Festplatte.
Falls ihre Softwarepflege abgelaufen ist, ist dies ein guter Anlass, um diese zu erneuern und ihr System auf einen topaktuellen Stand zu bringen.

Update: Zur didacta 2017 haben wir eine Installations DVD veröffentlicht mit der eine direkte Installation möglich ist: https://sbe.de/support/downloads/


Nein. Wir haben uns zunächst darauf konzentriert, dass die tausenden logoDIDACT Kunden ihre Schulen möglichst reibungslos aktualisieren können.
Daher wird auch bei einer Neuinstallation zunächst logoDIDACT 1.0 installiert und dann auf logoDIDACT 2.0 aktualisiert.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird es einen eigenständigen Installationsdatenträger für logoDIDACT 2.0 geben.

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